Handball-Bundesliga: Löwen wieder Spitzenreiter

Der deutsche Handball-Vizemeister Rhein-Neckar Löwen hat sich in der Bundesliga wieder an die Spitze gespielt. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen machte am 3. Spieltag mit der MT Melsungen kurzen Prozess und setzte sich nach dem souveränen 34:26 (17:13)-Erfolg vor 5866 Zuschauern in der SAP-Arena mit 6:0 Punkten auf Platz eins.

Wie die Löwen sind auch Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt und Deutschlands erster Champions-League-Gewinner SC Magdeburg nach drei Spielen noch ohne Punktverlust. Hinter diesem Trio folgt nach zwei Siegen aus zwei Begegnungen Rekordmeister THW Kiel. Diese drei Mannschaften hatten bereits am Dienstag ihre Aufgaben gemeistert.

In guter Frühform präsentiert sich weiter der Bergische HC. Der Aufsteiger kam durch ein souveränes 35:26 (19:14) gegen den HC Erlangen zum zweiten Saisonsieg, ebenso wie Altmeister Frisch Auf Göppingen, der dem TSV Hannover-Burgdorf beim am Ende wackligen 27:26 (18:13) die erste Niederlage in der noch jungen Spielzeit beibrachte. Hannovers Cristian Ugalde scheiterte mit seinem Wurf in der Schlusssekunde an der Unterkante der Latte.

Auch im vierten Spiel des Mittwochs siegte der Gastgeber. Der TSV GWD Minden setzte sich gegen Die Eulen Ludwigshafen mit 29:28 (16:12) durch und holte sich damit den ersten Saisonsieg. Für den Siegtreffer sorgte Kevin Gulliksen erst drei Sekunden vor Schluss. Die Eulen warten damit wie Aufsteiger SG BBM Bietigheim noch auf den ersten Punkt.

In Mannheim setzten sich die Rhein-Neckar Löwen nach einem etwas zähen Start (8:8) allmählich ab und ließ in der Folgezeit nichts mehr anbrennen. Torjäger Andy Schmid (8/2) sowie Alexander Petersson und Jannik Kohlbacher (beide 6) waren die besten Schützen beim Sieger. Nationalspieler Julius Kühn und Simon Birkefeldt kamen bei Melsungen als beste Werfer auf je sechs Treffer.

Der Bergische HC konnte sich bei seinem klaren Erfolg auf seinen Topschützen Tomas Babak verlassen, der siebenmal traf. Sechs Tore erzielten Daniel Fontaine und Arnor Thor Gunnarsson, der allerdings das traurige Ende einer langen Serie verzeichnete. Nach zuvor 17 in Serie verwandelten Siebenmetern in der Saison scheiterte der Rechtsaußen bei seinem 18. Wurf erstmals wieder am Keeper.

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