IAAF-Präsident Coe glaubt nicht an arabischen Boykott der WM 2019

Sebastian Coe glaubt nicht an einen Boykott der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2019 in der katarischen Hauptstadt Doha durch die arabischen Nachbarländer. Der Präsident des Weltverbandes IAAF sagte am Rande der Asienspiele in Jakarta/Indonesien, er sehe "keinen Grund", warum nicht jeder Verband dabei sein sollte.

"Politische Unsicherheiten tauchen von Zeit zu Zeit in allen Systemen auf", sagte Coe. "Es ist sehr wichtig, dass der internationale Sport seine Vorherrschaft behält. Partnerschaften nur um Politik herum aufzubauen, kann sehr vergänglich sein, wenn man nicht aufpasst", sagte der 61-Jährige.

Die arabischen Staaten Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten hatten im Juni 2017 ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Begründet wurde das Vorgehen mit dem Vorwurf, das Emirat unterstütze den Terrorismus.

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