IAAF wirft Ibrahim aus dem Council

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat das langjährige Mitglied Karim Ibrahim aus Malaysia aus seinem Council geworfen. Wie die IAAF am Freitag bekannt gab, sei Ibrahim im Sinne der Satzung des Weltverbandes "nicht berechtigt", das Amt weiterhin auszuüben. Hintergründe wurden nicht genannt.

Die Maßnahme dürfte aber mit schweren Vorwürfen gegen Ibrahim zusammenhängen, er soll laut einer unabhängige Untersuchung in Dopingpraktiken verwickelt und an der Vertuschung von Dopingfällen in seinem Heimatland beteiligt gewesen sein. Die ARD-Dopingredaktion hatte im März 2016 über den Fall berichtet.

Ibrahim gehe laut IAAF vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Entscheidung vor. Bis zu einem Urteil will sich die IAAF nicht zu dem Fall äußern. Das Council ist das höchste Gremium, die "Regierung" der IAAF.

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