IOC hebt Suspendierung Kuwaits vorläufig auf

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Suspendierung Kuwaits vorläufig aufgehoben. Wie das IOC mitteilte, sei die Entscheidung mit sofortiger Wirkung "im Interesse der Athleten" des arabischen Emirats und "als Zeichen des guten Willens" getroffen worden. Damit darf Kuwait an den am Samstag beginnenden Asienspielen im indonesischen Jakarta (bis 2. September) teilnehmen.

Der Fußball-Weltverband FIFA und das IOC hatten Kuwait wegen der politischen Einflussnahme der Regierung auf die sportlichen Institutionen suspendiert. Das Scheichtum ließ später ein Ultimatum verstreichen, ohne umstrittene Gesetze zu ändern, und wurde daraufhin im Oktober 2015 vorläufig aus der FIFA und dem IOC ausgeschlossen.

Die Gründe des Ausschlusses, insbesondere die Notwendigkeit, die olympische Bewegung in Kuwait vor unberechtigter staatlicher Einflussnahme zu schützen, bleiben allerdings weiterhin gültig. Die IOC-Exekutive lobte indes die bisherigen Fortschritte und die positiven Gespräche mit der kuwaitischen Regierung. Insbesondere hob das IOC die "Einigung über Grundsätze für den Prozess von Neuwahlen aller Sportorganisationen in Kuwait" hervor.

Aus der Mitteilung des IOC geht hervor, dass die provisorische Aufhebung der Suspendierung auf der nächsten Sitzung der IOC-Exekutive am 3. und 4. Oktober in Buenos Aires überprüft werden soll.

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