Kanu-Olympiasieger Brendel hofft nach Entbehrungen auf Tokio

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Duisburg (dpa) - Der dreimalige Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel sieht immense Belastungen der Sportler aufgrund der Verschiebung der Sommerspiele in Tokio. Gerade auch als zweifacher Familienvater seien die Vorbereitungen noch schwieriger.

«Die größte Herausforderung für mich ist, das alles auch mit der Familie unter einen Hut zu bekommen. Ich habe zwei Kinder, die zur Schule gehen, die zuletzt natürlich auch zu Hause waren. Es ist viel an meiner Frau hängen geblieben», sagte der Potsdamer dem Internetanbieter «t-online.de» und betonte: «Sie ziehen mit, aber es ist schwer. Die Vorbereitung auf die Spiele hat jetzt noch einmal ein Jahr länger gedauert. Das zehrt an allen und geht nicht spurlos an den Sportlern und Familien vorbei. Deswegen hoffen wir, dass wir in diesem Jahr für alles belohnt werden und die Spiele auch wirklich stattfinden.»

Der Canadier-Spezialist absolviert am Osterwochenende auf der Regattastrecke in Duisburg die erste von zwei nationalen Sichtungen. Die zweite ist vom 16. bis 18. April geplant. Brendel will im Zweier-Canadier über 1000 Meter mit seinem neuen Partner Tim Hecker das Weltmeisterboot von 2017 und 2018 mit Yul Oeltze und Peter Kretschmer herausfordern.

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