Kerber und Görges scheitern in Peking im Achtelfinale

Das erste Aufeinandertreffen von Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Kiel) und ihrer Fed-Cup-Kollegin Julia Görges (Bad Oldesloe) seit mehr als sechs Jahren ist beim WTA-Turnier in Peking im Achtelfinale geplatzt. Die 30-jährige Kerber unterlag Lokalmatadorin Zhang Shuai mit 1:6, 6:2, 0:6, Görges war in nur 1:07 Stunden gegen US-Open-Siegerin Naomi Osaka (Japan) beim 1:6, 2:6 chancenlos. Die Siegerinnen stehen sich im Viertelfinale gegenüber.

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber kämpfte sich nach einem schwachen ersten Durchgang zurück ins Match, verlor in Satz drei jedoch gänzlich den Faden und agierte ohne die nötige Schlagkraft. "Ich habe mich zu Beginn des Spiels nicht gut gefühlt, kam dann aber besser rein", sagte Kerber, die Schmerzen in ihrem rechten Knie nicht als Ausrede gelten lassen wollte.

Nur sieben von 32 Punkten gingen im letzten Satz an die frühere Weltranglistenerste. "Der dritte Satz von ihr war gut. Sie hat ihre Chancen genutzt und ein solides Match gespielt", meinte die Kielern.

Auch Görges fand nicht gut in die Partie. Nach zwei Aufschlagverlusten lag die Wimbledon-Halbfinalistin 0:4 zurück, im gesamten Match konnte sie ihrer Gegnerin nicht einmal den Aufschlag abnehmen. Auch im zweiten Durchgang lief die 29-Jährige aus Bad Oldesloe nach zwei Breaks einem 0:4 hinterher. Osaka hatte Anfang September bei den US Open im Finale gegen Serena Williams (USA) triumphiert und damit als erste Japanerin ein Grand-Slam-Turnier gewonnen.

Damit sind alle deutschen Teilnehmerinnen beim Turnier in der chinesischen Hauptstadt ausgeschieden. Laura Siegemund (Metzingen) war in Runde zwei an der Estin Anett Kontaveit gescheitert.

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