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Klose: Kein Grund für Wechsel von Havertz zu Füllkrug

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Keiner hat mehr Tore für Deutschland geschossen als Miroslav Klose. In der aktuellen EM-Debatte um Füllkrug oder Havertz als Start-Angreifer hat der neue Nürnberg-Coach eine klare Meinung.

Nürnberg.

Rekordtorschütze Miroslav Klose sieht trotz der Torjägerqualitäten von Niclas Füllkrug keine Notwendigkeit für einen Startelf-Wechsel im Angriff der Fußball-Nationalmannschaft im EM-Achtelfinale.

"Ich habe gehört, Probleme macht die Abwehr, es ist nicht der Sturm, der Probleme macht. Es ist immer eine Entscheidung vom Trainer, aber ich denke nicht, dass Kai Havertz jetzt schlechte Spiele gemacht hat", sagte der neue Chefcoach des 1. FC Nürnberg am Dienstag nach dem Trainingsauftakt beim Zweitligisten - unweit vom EM-Teamquartier der DFB-Elf im benachbarten Herzogenaurach.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bislang auf Havertz als zentrale Spitze gesetzt. Der Arsenal-Profi traf im Auftaktspiel gegen Schottland per Elfmeter. Füllkrug hatte als Joker auch einen Treffer zum 5:1 gegen die Schotten beigesteuert und mit seinem späten Tor am Sonntag gegen die Schweiz zum 1:1 den Gruppensieg noch gesichert. Bislang hat der Dortmunder Angreifer seine Backup-Rolle im DFB-Team klaglos akzeptiert.

Joker-Qualität wichtig

Für Klose, der in 137 Länderspielen 71 Mal für Deutschland traf und mit 16 Toren auch WM-Rekordtorschütze ist, hob wie Nagelsmann die Joker-Qualitäten von Füllkrug hervor. "Das ist auch wichtig, dass man immer Spieler hat, die reinkommen und auch einen Unterschied machen können", sagte Klose. "Jeder weiß, was Füllkrug kann, und ich habe es oft genug gesagt und habe ihn quasi mit in die Nationalmannschaft geredet. Gott sei Dank konnte er es jetzt bestätigen", sagte der einstige Weltklassenstürmer über den Dortmunder, der in 19 Länderspielen 13 Mal traf.

Die Nationalmannschaft bestreitet am Samstag (21.00 Uhr) in Dortmund ihr erstes K.o.-Spiel beim Heimturnier. Der Gegner steht erst am späten Dienstagabend fest. Klose traut dem DFB-Team noch einiges zu. "Sie sind weitergekommen, sie sind aus der Gruppe raus und jetzt gilt es, von Spiel zu Spiel zu schauen. Ich bin da guter Dinge. Ich habe Halbfinale gesagt, das ist immer noch drin", sagte der 46-Jährige. (dpa)

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