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Kritik am künftigen Formel-1-Reglement

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Das Formel-1-Reglement ab 2026 soll am Freitag abgesegnet werden. Glücklich mit dem technischen Grundsatzprogramm sind aber nicht alle.

Barcelona.

Ferrari-Fahrer Carlos Sainz hat das Formel-1-Reglement ab der Saison 2026 kritisiert. "Es scheint mir ein bisschen übertrieben, was wir da versuchen mit Power Unit und Aerodynamik. Wir versuchen zu sehr, mit den Dingen herumzuspielen und den Abtrieb zu manipulieren", sagte Sainz.

Ihm erscheine das alles "extrem". Aber wenn es gelungen sei, Audi als neuen Hersteller zu gewinnen und Honda weiter zu halten, "dann ist das auch gut für die Formel 1".

Die Formel 1 erlebt zur Saison 2026 eine Regelrevolution. Der Elektroanteil der Hybridantriebe steigt dann auf bis zu 50 Prozent, die Verbrennungsmotoren müssen komplett mit "nachhaltigem Kraftstoff" betrieben werden, wie es heißt. Zudem werden die Autos leichter, so sinkt das Mindestgewicht von 798 auf 768 Kilogramm. Den Regelhütern zufolge wird der Abtrieb um 30 Prozent, der Luftwiderstand um 55 Prozent reduziert.

Sainz erinnert an die Hoffnungen von 2022

Die neuen Regularien wurden von Audi, das Sauber übernimmt, als Voraussetzung angesehen, um als Werksteam in die Formel 1 einzusteigen. Damit soll der Wettbewerb zwischen den Teams noch enger werden. Die Regeln müssen noch vom Motorsport-Weltrat an diesem Freitag abgesegnet werden.

"Ich denke, dass sich das Feld wieder auseinander bewegen wird", meinte Sainz. "Gleichzeitig scheinen sie die Regeln verschärft zu haben, um sicherzustellen, dass niemand etwas Besonderes macht. Aber wir haben das Gleiche auch über das Jahr 2022 gesagt, und siehe da, was passiert ist." Red Bull um Superstar Max Verstappen hat 2022 und 2023 alle WM-Titel abgeräumt.

Gelingt das "bestmögliche Reglement"?

"Alle arbeiten zusammen, um die Show zu verbessern. Wir wissen, dass der Erfolg der Formel 1 allen Teams zugutekommt", bemerkte Kick-Sauber-Teamchef Alessandro Alunni Bravi. "Um eine erfolgreiche Meisterschaft zu haben, müssen wir mehr Teilnehmer haben, die um die Spitzenplätze kämpfen können."

Alpine-Teamchef Bruno Famin erkennt bei den Regelhütern des Motorsport-Weltverbandes Fia Kompromissbereitschaft. "Die Fia war bei unserer letzten technischen Besprechung ziemlich offen, der technischen Seite etwas mehr Freiheit zu geben, damit die Teams das Auto weiterentwickeln können", erzählte der Franzose. "Wir arbeiten alle zusammen, um das bestmögliche Auto und das bestmögliche Reglement zu haben, um einen engen Kampf auszutragen." (dpa)

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