Kugelstoßerin Schwanitz verpasst EM-Gold und holt Silber

Christina Schwanitz hat in Berlin den dritten EM-Titel im Kugelstoßen in Serie verpasst. Die 32-Jährige vom LV Erzgebirge wurde im letzten Versuch noch von der Polin Paulina Guba (19,33 m) abgefangen und holte mit 19,19 m Silber. Bronze ging an die Weißrussin Aljona Dubizkaja (18,81 m).

"Es war ein geiler Wettkampf, der Spaß gemacht hat. Leider war es nicht das erhoffte Ende. Egal, beim nächsten Mal wird es besser gemacht", sagte Schwanitz.

Schwanitz, die ein starkes Comeback nach ihrer Babypause gefeiert hatte, war bereits im ersten Durchgang in Führung gegangen, konnte ihre Weite danach aber nicht mehr steigern. Sara Gambetta (Halle) kam auf Rang fünf (18,13), Alina Kenzel (Waiblingen) wurde Neunte (17,26).

Schwanitz, Weltmeisterin von 2015, hatte 2012 und 2014 den kontinentalen Titel geholt. Dreimal oder mehr EM-Gold in Serie in einer Einzeldisziplin haben aus deutscher Sicht Heike Drechsler (Weitsprung/1986, 1990, 1994, 1998) sowie die DDR-Sprinterinnen Marlies Göhr (100 m/1978, 1982, 1986) und Marita Koch (400 m/1978, 1982 1986) gewonnen.

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