Lauda-Arzt nach Lungentransplantation "sehr zufrieden"

Der Arzt von Niki Lauda hat sich nach der Lungentransplantation beim dreimaligen Formel-1-Weltmeister durchaus optimistisch geäußert. "Es ist momentan alles in einem sehr guten Verlauf und wir sind sehr zufrieden", sagte Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie am Allgemeinen Krankenhaus in Wien dem ORF.

Junge Patienten könnten nach einer solchen Operation meist schon nach wenigen Wochen das Krankenhaus verlassen. Bei älteren Patienten "dauert dies schon länger", führte der Mediziner aus. Die OP bei Lauda musste wegen einer "schweren Lungenerkrankung" vorgenommen werden, wie das Krankenhaus zuvor mitgeteilte hatte.

Der Eingriff sei "sehr dringlich" gewesen, sagte Klepetko der Bild-Zeitung. Lauda sei vor der Operation sieben Tage mit einer Pumpe am Leben gehalten worden. Dabei soll der Österreicher bei "vollem Bewusstsein" gewesen sein. "Das ist ein Zustand, bei dem es keine andere Alternative als eine Transplantation gibt, weil man den Patienten so nur zwei Wochen am Leben erhalten kann", sagte Klepetko.

Das Portal oe24.at berichtete am Freitagmittag unter Berufung auf Quellen aus Laudas Umfeld, dass sich der 69-Jährige am Freitag noch im künstlichen Koma befand, aus dem er noch im Tagesverlauf herausgeholt werden sollte.

Lauda, in der Motorsport-Königsklasse 1975, 1977 und 1984 Weltmeister, hatte sich infolge seines schweren Feuerunfalls 1976 auf dem Nürburgring in der Vergangenheit bereits zwei Nierentransplantationen unterzogen.

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