Löwen und Kiel halten Anschluss an die Spitze

DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen und der deutsche Rekordmeister THW Kiel haben in der Handball-Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten. Die Löwen gewannen bei der HSG Wetzlar durch ein Tor von Nationalspieler Steffen Fäth drei Sekunden vor Spielende mit 26:25 (15:15). Kiel behielt im Nachholspiel gegen den HC Erlangen in eigener Halle mit 27:21 (12:7) die Oberhand.

In der Tabelle lauern die Löwen mit 11:1 Punkten hinter dem Spitzenduo SG Flensburg-Handewitt (14:0) und dem SC Magdeburg (14:2), der bei den Füchsen Berlin am Samstag mit 24:27 (10:14) verlor und seine erste Saisonniederlage kassierte, auf Rang drei. Kiel ist mit 10:4 Punkten Vierter. Bester Werfer der Löwen war Neuzugang Vladan Lipovina (Montenegro) mit fünf Toren. Für Kiel erzielte Linksaußen Magnus Landin Jacobsen acht Treffer, davon vier vom Siebenmeterpunkt.

Derweil festigte Überraschungs-Neuling Bergischer HC seinen fünften Tabellenplatz. Die Bergischen Löwen gewannen das Aufsteiger-Duell gegen die SG BBM Bietigheim mit 26:23 (12:11) und hatten dabei in Regisseur Linus Arnesson (7) und Rechtsaußen Arnor Thor Gunnarsson (7/3) ihre treffsichersten Werfer.

In den beiden weiteren Partien des siebten Spieltages verlor Göppingen überraschend sein Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe mit 20:24 (9:13). GWD Minden setzte sich mit 38:25 (20:12) gegen den TVB Stuttgart durch.

Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt war am Sonntag in der Champions League bei RK Celje in Slowenien im Einsatz.

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