CFC-Junioren müssen in die Relegation

Die U-19-Mannschaft der Himmelblauen hat trotz eines deutlichen Heimsiegs den direkten Bundesligaaufstieg verpasst. Freuen konnten sich indes die B-Junioren - obwohl sie zum Abschluss verloren.

Eine Medaille gab es schonmal - dabei ist die Saison für die U19-Fußballer des Chemnitzer FC noch gar nicht zu Ende. Zum Abschluss der Hauptrunde in der Regionalliga Nordost gelang der Mannschaft von Trainer Kay-Uwe Jendrossek ein 7:1 (4:0)-Heimsieg gegen Tennis Borussia Berlin. Das reichte für den zweiten Rang und die Silbermedaillen. Es reichte aber eben nicht für den Spitzenplatz, den Energie Cottbus mit einem Heimsieg behauptete. Die Lausitzer steigen damit direkt in die U19-Bundesliga auf. Die Chemnitzer können es noch in der Relegation schaffen. Gegner ist der Eimsbütteler EV, Zweiter der Regionalliga Nord. Das Hinspiel steigt Ende nächster Woche, das Rückspiel in Chemnitz eine Woche später.

Den ersten Platz hatten die CFC-Junioren bei der Niederlage gegen Cottbus zwei Wochen zuvor verspielt. Die folgenden beiden Partien gegen Erfurt und nun Tebe Berlin habe er genutzt, um zu testen, welche Spieler er mit in die Relegation nehme, sagte Jendrossek. "Deswegen haben wir auch viel durchgewechselt." Dem Spielfluss tat das kaum Abbruch. Phillip Seifert, Philipp Sovago mit je zwei Treffern sowie Ruben Neubauer, Moritz Matthes und Felix Onischke schossen einen deutlichen Sieg heraus. Ein Großteil der Spieler stand bereits vor zwei Jahren in der Aufstiegsrelegation auf dem Rasen. Damals ging es um den Sprung in die U17-Bundesliga - den die Chemnitzer B-Junioren knapp verpassten. Nun haben sie in der höheren Altersklasse erneut die Chance. "Sie können nun beweisen, dass sie Endspielen gewachsen sind", sagt der Trainer.

Grund zum Jubeln gab es bereits am Samstagnachmittag für die U17-Mannschaft des CFC. Das Team von Trainer Torsten Wappler, das zum ersten Mal in der Bundesliga antrat, unterlag zwar zum Saisonabschluss bei Union Berlin mit 0:1. Weil aber die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht gewannen, haben die Himmelblauen den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse geschafft. "Die Jungs waren erst etwas geknickt. Auf der Heimfahrt war die Stimmung dann aber ausgelassen und fröhlich", berichtet der Coach, der ergänzt: "Das hat sich die Mannschaft über die Saison erarbeitet." Den B-Junioren steht nun noch ein Höhepunkt ins Haus: Am Samstag treffen sie im Sachsenpokalfinale in Marienberg auf das Team von RB Leipzig. Die Messestädter sind in der Bundesliga gerade Dritter geworden und Favorit. "Das ist für uns eine Zugabe, die Krönung der Saison", sagt Wappler.

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