Chemnitzer unter besten Radsportlern Sachsens

Constantin Lohse ist einer von zwölf Fahrern des Junioren-Schwalbe-Teams

Nicht nur die Fußballer und Leichtathleten zieht es bei den derzeitigen Witterungsbedingungen unter das Hallendach - auch die Radsportler der Region machen sich auf trockenem Untergrund für die kommende Saison fit. So haben die jungen Sportler des Schwalbe-Teams Sachsen schon in der Vorweihnachtszeit keine Chance gehabt, die Beine mal länger hochzulegen. Auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) standen für die zwölf Schützlinge von Trainer Steffen Haslinger Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen auf dem Programm, auch aktuell läuft der Trainingsbetrieb auf Hochtouren.

Das Schwalbe-Team besteht aus den besten Nachwuchsfahrern Sachsens, die gemeinsam am Stützpunkt in Chemnitz trainieren. Im kompletten vergangenen Jahr fuhren die 17- bis 18-Jährigen zahlreiche Erfolge ein, so zum Beispiel mit dem dritten Platz in der Radbundesliga oder dem vierten Platz bei der Weltmeisterschaft im Querfeldeinsport durch Tom Lindner (ESV Lok Zwickau). Bei den Deutschen Meisterschaften im Omnium auf der Frankfurter Radrennbahn fuhren sechs Schützlinge Haslingers ins Finale, mit Pierre-Pascal Keup belegte der beste von ihnen Rang drei.

Ein weiteres erfolgreiches Mitglied des Schwalbe-Teams ist Constantin Lohse. Der 17-Jährige stammt aus einer radsportbegeisterten Familie. "Er ist einfach damit aufgewachsen - schon mit drei Jahren fuhr er mit dem Laufrad auf der Radrennbahn in Chemnitz", so der Vater Sven Lohse, der selbst seit vielen Jahren als Radsportler beim RSV Chemnitz aktiv ist. Sohn Constantin fährt seit einem Jahr im Schwalbe-Team und trainiert durchschnittlich sechsmal pro Woche.

"Angefangen habe ich vor neun Jahren und bin mit viel Spaß vereinzelte Radrennen gefahren. Mit der Weiterentwicklung kamen dann auch neue Ziele, womit auch die Fahrweise offensiver wurde", sagt Constantin, der an Deutschen Meisterschaften oder Bundesligarennen, so wie zum Beispiel an der Vier-Bahnen-Tournee, teilnimmt.

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