Coach der Niners hofft auf Reaktion seines Teams

2. Basketball-Bundesliga: Chemnitzer treten beim Vierten in Heidelberg an

Das Jahr 2019 soll für den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ein besonderes werden. Schließlich feiern die Niners ihr 20-jähriges Bestehen. 1999 wurde der Verein durch den Zusammenschluss der BG Chemnitz und des ESV Lok zur Basketballvereinigung (BV) Chemnitz 99 - als Kurzname blieb Niners. Mit einer erfolgreichen Saison kann sich die Mannschaft zum Jubiläum selbst beschenken. Allerdings wartet zum Jahresauftakt gleich eine echte Härteprüfung. Am heutigen Samstag (19.30 Uhr, live zu sehen auf www.airtango.de) treten die Niners beim Tabellenvierten Heidelberg an. "Die MLP Academics sind aktuell gut drauf werden darauf brennen, sich für die 65:78-Hinspielniederlage zu revanchieren", sagt Niners-Sprecher Matthias Pattloch.

Im Saisonauftaktspiel in der Messe setzten sich die Gastgeber vor allem dank engagierter Verteidigung und mannschaftsdienlicher Offensive durch. "Dennoch war es bis fünf Minuten vor Schluss, als wir nur mit 64:60 führten, eine ganz enge Partie, in der uns Heidelberg alles abverlangte", erinnert sich Cheftrainer Rodrigo Pastore. Während Chemnitz anschließend eine beeindruckende Siegesserie startete, benötigten die Academics mehrere Wochen, um gänzlich im neuen Spieljahr anzukommen. Spätestens im Dezember hatte der Vorjahreshalbfinalist dann aber seine Form gefunden, gewann vier von fünf Partien vor Weihnachten und ließ insbesondere durch den 85:70-Heimerfolg über Hamburg aufhorchen.

"Die Academics sind ein erfahrenes und defensivstarkes Team", sagt Pastore angesichts der nur 72 Zähler, welche die Neckarstädter ihren Gegnern durchschnittlich gestatten. Deshalb wird die Offensive der Chemnitzer besonders gefragt sein. Dort strauchelte der Spitzenreiter kurz vor dem Jahreswechsel, sodass in den letzten drei Partien lediglich 70 Punkte im Schnitt erzielt werden konnten und die Niners nur einmal als Sieger vom Feld gingen. "Wir hatten unseren Rhythmus etwas verloren und nicht mehr so mannschaftsdienlich wie zu Saisonbeginn gespielt", analysiert Pastore. Dies wurde beim Trainingsauftakt am 29. Dezember innerhalb des Teams thematisiert, weshalb sich der Argentinier eine Reaktion erhofft: "Wir haben jetzt die Chance, zu unserem Spiel zurückzufinden."

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