DFB wertet Nachwuchsleistungszentrum des Chemnitzer FC auf

Chemnitz.

Gute Nachrichten für den Chemnitzer FC in schwierigen Zeiten: Der DFB hat das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des CFC im Lizenzierungsverfahren in die zweithöchste Kategorie eingestuft. Damit steigt die Einrichtung um eine Stufe auf. Das teilte der Fußball-Drittligist am Sonntag mit. Mit dieser Einordnung erfüllt der CFC dieselben Anforderungen, die an einen Zweitligisten gestellt werden. Zudem dürfen das Sportgymnasium und die Sportoberschule Chemnitz weiter den Titel "Eliteschule des Fußballs" tragen.   

Aussschlaggebend für die höhere Zertifizierung waren laut CFC die Einstellung weiterer hauptamtlicher Trainer und Mitarbeiter, die Gewinnung einer qualifizierten Sportpsychologin und der Ausbau der Physiotherapie.   Im Chemnitzer Nachwuchsleistungszentrum arbeiten derzeit fünf hauptamtliche Mitarbeiter und Trainer. Insgesamt betreuen 38 Trainer, Physiotherapeuten und eine Sportpsychologin rund 195 Nachwuchs-Fußballer.

 "Im Lizenzierungsverfahren stellt der DFB im Rahmen von drei Qualitätsstufen hohe konzeptionell-inhaltliche, infrastrukturelle, fußballausbildungstechnische und personell-strategische Anforderungen an die Unterhaltung eines nach DFB- und DFL-Vorgabenm lizenzierten Nachwuchsleistungszentrums", so CFC-Sportvorstand Armin Causevic. Er sieht damit das vorhandene Potenzial im Nachwuchsbereich bestätigt. Gemeinsam mit dem neuen NLZ-Leiter Marcus Jahn wolle man sich auf dieser Grundlage strukturell und inhaltlich weiter konsequent verbessern.    

"Damit ist es dem Vorstand trotz laufender Insolvenz des Chemnitzer FC e.V. und fortwährender neuer Herausforderungen gelungen, fokussiert und mit solider Arbeit, den Status nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern zu verbessern", erklärte Romy Polster, Vorstandsvorsitzende des CFC, die der Stadt Chemnitz für die Bereitstellung der benötigten Fördermittel dankte.  

Der CFC lässt sein Nachwuchsleistungszentrum seit Jahren freiwillig vom DFB überprüfen. Zum Aufbau eines solchen Zentrums verpflichtet sind die 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga. (dha)2


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