Erster Saisonsieg für Klaffenbach

In der Fußball-Landesklasse hat der Aufsteiger in Stollberg 2:0 gewonnen. Das Derby entscheidet der VfB bei Ifa mit 4:0 für sich.

Woche für Woche hatte sich Trainer Mario Emmerling-Schott vom Fußball-Landesklasse-Aufsteiger FSV Grün-Weiß Klaffenbach ein Erfolgserlebnis für seine Kicker gewünscht. Nach 13 Spielen stand nur ein Sieg am "grünen Tisch" auf der Habenseite, da Ifa in Klaffenbach nicht angetreten war. Am gestrigen Sonntag nun siegten die Grün-Weißen im Duell der Neulinge in Stollberg 2:0 (1:0). Jakob Eckel zeichnete sich als doppelter Torschütze aus (45./72.). "Wir waren nicht besser als in den vergangenen Wochen, haben aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Heute hat man es der jungen Mannschaft angesehen, dass sie den Erfolg unbedingt wollte", freute sich Emmerling-Schott. Nächsten Sonntag will das Tabellenschlusslicht gegen den anderen Aufsteiger Mühltroff nachlegen.

Ifa und die Stadtduelle werden diese Saison keine Freunde mehr. Nach dem 0:4 (0:0) daheim gegen den VfB Fortuna lautet die nüchterne Bilanz 0:12 Tore bei drei Niederlagen sowie die Sonderwertung des Klaffenbach-Spiels. Die Gablenzer hielten gegen den VfB das 0:0 bis zur 62. Minute. Dann fielen die Gegentore in regelmäßigem Abstand. "In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich verteidigt und hatten auch gute Aktionen nach vorn. Nach der Pause war Fortuna in allen Belangen besser. Wir haben am Spiel nicht mehr teilgenommen", sagte Coach Ingmar Waida.

Für Fortuna war es der sechste Erfolg in Serie, zum fünften Mal hintereinander zu Null. Die Treffer machten Norman Weckert (2), Florian Rüger und Phil Mende. Da die beiden Spitzenteams Glauchau und Marienberg jeweils nur unentschieden spielten, konnte der VfB Boden auf die Führenden gutmachen. "Wir werden den Antrag stellen, dass die Spiele erst in der 60. Minute beginnen", witzelte Trainer Rocco Dittrich angesichts vieler später Tore seiner Elf in dieser Saison. "In der zweiten Hälfte war es nur eine Frage der Zeit, bis die Treffer fallen", fügte er hinzu.

Der BSC Rapid kann doch noch gewinnen. Nach zuletzt einem Zähler aus drei Partien gelang auf dem tiefen Boden ein 1:0 (1:0)-Erfolg über Lok Zwickau. Das Tor des Tages auf heimischen Platz erzielte Alexander Hofmann per Kopf nach einem Freistoß. "In der zweiten Halbzeit waren wir einen Tick besser und hatten auch noch zwei, drei hundertprozentige Chancen. Darum geht der Sieg Ordnung", sagte Coach Florian Butter.

Noch besser als der VfB und Rapid steht der TSV Germania in der Tabelle da. Die Altchemnitzer führen das städtische Verfolgertrio an, das vom kleinen Patzer der ersten beiden Teams profitieren konnte. Germania siegte gegen Mühltroff mit 6:1 (3:1). Die Begegnung fand in Plauen statt. Es trafen Dan Herbig (2), Matthias Keussen (2), Jonas Künzelmann und Michael Schwenke. "Es war eine starke Leistung von uns, wir haben sehr effektiv gespielt. Mir fällt wenig ein, was wir weggelassen haben", resümierte Trainer Mike Lahl.

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