Gericht setzt Notvorstand für CFC ein

Chemnitz.

Das Amtsgericht Chemnitz hat einen Notvorstand für Fußball-Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC eingesetzt. Das teilte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage mit. Dem Gremium gehören demnach der bisheriger Vorstandschef Andreas Georgi, der langjährige Fußballer des FC Karl-Marx-Stadt Frank Sorge und die Rechtsanwältin Annette Neuerburg an. Der etatmäßige Vorstand bestand nach dem Rücktritt von Thomas Uhlig zuletzt nur noch aus Georgi sowie dem Geschäftsführer der CFC GmbH, Thomas Sobotzik. Das Gremium war damit handlungsunfähig. Deswegen hatte Georgi die Einsetzung eines Notvorstands beantragt. Dem kam das Gericht nun nach. Gegen die Entscheidung könne binnen eines Monats Berufung eingelegt werden, erklärt die Gerichtssprecherin. Die Arbeit des Gremiums sei zudem auf einige Monate befristet. (lumm)

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 4 Bewertungen
2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    12
    Zeitungss
    22.05.2019

    Was wäre dieses Forum ohne den CFC ? ? ? Dabei ist er doch nach wie vor Hauptthema. Mit einer eigenen CFC-Zeitung könnte man dieses Chaos von der Allgemeinheit fernhalten. Die Abos für diese Zeitung sollten die Kosten nicht nur decken, sondern massenhaft Gewinne einfahren, angesichts der Größe dieser Sache.
    Mein Vorschlag, einen Film zu drehen, wurde bisher nicht verfolgt und ich fürchte, dieses Elend möchte auch niemand sehen.

  • 5
    15
    Lesemuffel
    22.05.2019

    Na, da darf man gespannt sein, welche Leistungen so ein gerichtlich eingeklagter Vorstand erbringen wird. Vielleicht Grosssponsoren akquirieren? Die Lizenz für Liga 3 bekommen? Die Leistungsträger an den Club binden? Viel Glück, Hr. Georg, künftig besser machen.



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