Germania auch im Derby nicht zu bremsen

Fußball-Landesklasse: 3:0-Auswärtserfolg der Altchemnitzer bei Rapid

Der Fußball-Landesklasse-Vertreter TSV Germania gab sich auch im letzten Spiel der Hinrunde keine Blöße und festigte durch einen 3:0 (1:0)-Erfolg beim BSC Rapid Tabellenrang drei. Die Altchemnitzer haben nur noch zwei Zähler Rückstand zum neuen Spitzenreiter Marienberg. Damit überraschten die Kicker sogar ihren Trainer. "Das hätte ich nicht gedacht, dass wir so deutlich gewinnen. Ich bin voll zufrieden. Jetzt wird gefeiert", sagte Mike Lahl. Germania zeigte sich einmal mehr sehr effektiv. Einen abgewehrten Freistoß versenkte Jonas Künzelmann aus 18 Metern im rechten Eck. Nach der Pause nutzten Michael Schwenke und Dan Herbig Unaufmerksamkeiten in der Gastgeberabwehr.

Rapid muss sich nicht nur die Aussetzer vor den Gegentoren ankreiden lassen. "Wenn wir unsere Chancen nicht machen, schauen wir uns nach jedem Spiel mit langen Gesichtern an. Wir arbeiten viel nach vorn, aber es kommt nichts raus", zeigte sich Coach Florian Butter bedient. Schon vor der Pause jagte Erik Schwinge aus fünf Metern den Ball in den wolkenverhangenen Dezemberhimmel. Nach dem 0:2 drückten die Kappler, konnten das Germania-Bollwerk aber nicht überwinden. Die Gastgeber bestimmten die Partie, hatten mehr Ballbesitz, zeigten den schöneren Fußball und standen doch mit leeren Händen da.

Beim VfB Fortuna riss mit dem 0:2 (0:1) in Reichenbach die Siegesserie. Das erste Gegentor nach 621 Minuten fiel kurz vor der Pause. Bis dahin hatte der VfB gute Gelegenheiten ausgelassen. Wider alle Gewohnheiten drehte Fortuna nach dem Seitenwechsel nicht auf, im Gegenteil: Reichenbach kam zum zweiten Treffer. "Danach zeigten wir uns zu harmlos. Insgesamt war es eine verdiente Niederlage", schätzte Trainer Rocco Dittrich ein.

Der TSV Ifa spielte daheim gegen Lok Zwickau 0:0. "Es war eine an Torszenen arme Partie. In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, haben aber verpasst, das 1:0 zu machen", berichtete Coach Ingmar Waida. Nach der Pause verflachte der Ifa-Auftritt. Auch eine Überzahl nach einer gelb-roten Karte für Zwickau brachte den Gablenzern keinen Vorteil. "Mit dem Punkt kommen wir nicht von der Stelle", so Waida. Für Ifa ist die Halbserie noch nicht zu Ende: Kommenden Sonntag fährt man nach Oberlungwitz.

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