Germania verteidigt Tabellenplatz drei

In der Fußball-Landesklasse haben die Altchemnitzer das Derby mit 6:1 gewonnen. Ifa verpasste indes eine Überraschung.

Wer in der Fußball-Landesklasse das starke Abschneiden des TSV Germania mit Rang vier in der letzten Saison als positiven Ausreißer betrachtet hat, reibt sich jetzt verdutzt die Augen. Mit dem 6:1 (3:1)-Erfolg im Derby gegen Grün-Weiß Klaffenbach verteidigten die Altchemnitzer sogar Tabellenplatz drei in der Staffel West. Dan Herbig traf dreifach. Michael Schwenke steuerte zwei Tore bei. Mit Justin Gasch war einmal mehr ein A-Jugendlicher erfolgreich. "Es war auf dem tiefen Boden eine konzentrierte Leistung, in der sich jeder reingehauen hat", freute sich Trainer Mike Lahl.

Schlusslicht Klaffenbach musste wieder ein schnelles Gegentor hinnehmen. Nach dem 1:2 von Niklas Domke fiel postwendend ein erneuter Germania--Treffer. "Heute haben wir alles vermissen lassen, was wir in den letzten beiden Spielen gezeigt haben. Das waren drei Schritte zurück", ärgerte sich Coach Mario Emmerling-Schott. Lange nachdenken kann der Aufsteiger jedoch nicht. Schon am Mittwoch muss man in einem vorgezogenen Spiel in Schneeberg ran.

Nur ein paar Minuten fehlten dem TSV Ifa für eine Überraschung bei Spitzenreiter Glauchau. Am Ende stand es aus Gablenzer Sicht 1:3 (0:1). Bis zur 88. Minute hielten die Gablenzer ein 1:1, bevor der Favorit noch zweimal einnetzte. Tom Mika hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich (79.) gesorgt. "Es ist ärgerlich, weil wir wie in der Vorwoche wieder dran waren. Wir haben gut verteidigt und dem Gegner das Leben schwer gemacht", meinte Trainer Ingmar Waida.

Der VfB Fortuna versiebte beim 4:0 (0:0) gegen Meerane 79 Minuten lang beste Chancen, bis der diesmal erst eingewechselte Goalgetter Florian Rüger das Team erlöste. Der sprichwörtliche Knoten platzte so laut, dass es von der Beyerstraße bis in den Küchwald schallte. Kapitän Moritz von der Mühlen, Tom Hengst und Moritz Günther legten noch nach. "Wir wussten dass es ein Geduldsspiel wird. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen", sagte Coach Rocco Dittrich nach dem fünften Erfolg in Serie.

Der BSC Rapid brachte ein 0:0 aus Oelsnitz mit. "Es war eine kampfbetonte Begegnung von beiden Seiten. Wir hatten mehr vom Spiel, der Kontrahent die gefährlicheren Chancen. Wir können mit dem Punkt leben", resümierte Trainer Florian Butter. Nach jüngst zwei Niederlagen in Folge betonte er: "Wir standen hinten besser und haben die Zweikämpfe angenommen." Besonderes Lob zollte Butter Torhüter Toni Wolf. Der 21-Jährige hielt mit einige starken Paraden den Auswärtszähler fest.

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