Halle für Kunstturner wird später fertig

Bau dauert bis Sommer 2020 - Olympiastarter müssen wohl ausweichen

Es ist eine der größten Investitionen der Stadt in die hiesige Sportlandschaft: Für mehr als acht Millionen Euro wird die große Kunstturnhalle im Sportforum saniert und umgebaut. Das Gebäude wird in zwei Richtungen erweitert, sodass sich die Grundfläche fast verdoppelt - auf dann 2900 Quadratmeter. Das ist notwendig, damit die Sportler des Kunstturnvereins (KTV) und des Bundesstützpunktes gute Trainingsbedingungen vorfinden: Für moderne Turnübungen braucht es nicht selten mehr Platz, beispielsweise für den Anlauf.

In Betrieb genommen werden soll die umgebaute Halle im April 2020. Das hat die Stadtverwaltung zumindest auf ihrer Internetseite verkündet. Ein Datum, das für die Kunstturner sehr wichtig wäre. Einige von ihnen, darunter Andreas Bretschneider, wollen bei den Olympischen Spielen im Sommer 2020 in Tokio an den Start gehen. "Der Gedanke war, dass wir uns in der neuen Halle auf die Olympischen Spiele vorbereiten", sagt Sven Kwiatkowski, Vizepräsident des KTV.

Doch daraus wird wohl nichts. Der Leiter des Sportamtes der Stadt, Roger Rabenhold, geht von einem späteren Bauende aus. Das sagte er am Wochenende bei einem Vortrag über die Investitionsschwerpunkte der Stadt im Sport. "Realistisch ist eine Freigabe zum neuen Schuljahr 2020/21." So werde man erst im Juli mit dem Einbau der Sportgeräte beginnen können, die neu angeschafft werden. Das dauere etwa einen Monat. Kommt es tatsächlich so, müssten die Olympiastarter wohl auf andere Sportstätten ausweichen.

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