Handwerk kann sich von Verfolgern absetzen

Fußball-Landesklasse: Rabenstein gewinnt 4:1 - Ifa mit Auswärtssieg

Handwerk Rabenstein konnte sich in der Fußball-Landesklasse nicht nur über einen 4:1 (3:0)-Erfolg in Annaberg freuen, sondern auch über die Patzer der Verfolger. Sebastian Kisser (2), Niklas Mühlig und Benjamin Anders sorgten für die Rabensteiner Tore. "Das war ein wichtiger Sieg. Gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel ist es immer schwer. Das haben die Jungs gut gemacht", meinte Trainer André Stöhr. Kommende Woche empfängt der Tabellenführer Marienberg zum Spitzenspiel.

Der VfB Fortuna hat nach dem 0:2 (0:1) in Oelsnitz schon sieben Zähler Rückstand auf Handwerk. "Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben. Wir hatten das Glück nicht auf unserer Seite. Uns sind zwei Tore aberkannt worden", sagte Coach Rocco Dittrich. Er muss in den kommenden Wochen auch auf Routinier Ronny Weigel verzichten, der sich in der vergangenen Woche gegen Germania eine Sprengung des Schultereckgelenks zugezogen hat.

Der TSV Ifa verschaffte sich mit dem 2:0 (0:0)-Sieg in Gelenau ein weiteres Erfolgserlebnis in der Rückrunde. Fred Möckel und Felix Klein-Heinzmann versenkten den Ball in der letzten Viertelstunde im Tor. "Das waren drei wichtige Punkte. Gelenau hat die Bälle nur hinten rausgeschlagen. Damit haben wir uns schwergetan und nicht geduldig genug gespielt. Wir brauchten einen Dosenöffner", so Trainer Mario Emmerling-Schott. Mit zwei Siegen aus drei Partien nach der Winterpause sei Ifa absolut im Soll.

Blau-Weiß schnupperte am fünften Saisonpunkt, verpasste ihn aber beim 1:2 (1:1) gegen Treuen knapp. Die Gäste kamen drei Minuten vor dem Ende zum Siegtreffer. Für das Schlusslicht hatte Steven Riemer das 1:1 erzielt. "Das ist aufgrund der zweiten Halbzeit bitter. Wir haben das Spiel in der Waage gehalten und waren dem 2:1 näher als der Gegner. Aber individuelle Fehler werden sofort bestraft", ärgerte sich Coach Mario Wesely.

Nach zehn Spielen ohne Niederlage ging der TSV Germania am Sonntag mal wieder leer aus. Daheim verloren die Altchemnitzer gegen Reichenbach mit 0:2 (0:2). Das Ergebnis stand schon nach 15 Minuten fest. "Wir haben eine halbe Stunde lang nicht zu unserer Leistung gefunden. Wir standen zu weit auseinander und kamen nicht in die Zweikämpfe", schätzte Trainer Lutz Wienhold ein. Auf dem knöcheltiefen Platz lief Germania dann vergeblich dem Rückstand hinterher.

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