Hartmannsdorf bricht den Bann

Der Aufsteiger hat in der Fußball-Landesklasse 2:1 gegen Meißen gewonnen. In einer Hinsicht sündigte das Team trotzdem.

Auch im Urlaub ließ es sich Alexander Theuer, Hartmannsdorfer Trainer in der Fußball-Landesklasse, Staffel Mitte, nicht nehmen, per Smartphone "live" beim Spiel seiner Elf dabei zu sein. Mit Erfolg: Der Aufsteiger, bisher ohne Punkt, besiegte Meißen 2:1 (0:1). Die Tore erzielten Julian Schaarschmidt und Eric Fischer. "Wir haben heute anders gespielt, sowohl von der Körpersprache, als auch vom Teamgeist her", sagte Co-Trainer Admir Mehmedovic. Selbst als sie durch einen Freistoß hinten lagen, blieben die Hartmannsdorfer bei der taktischen Linie. Am Ende sündigten die Platzbesitzer nur bei der Chancenverwertung gegen die harmlosen Meißener. Zum Erfolg reichte es dennoch.

Der TSV Ifa konnte gegen Kottengrün 3:0 (0:0) gewinnen. Allerdings fielen die Treffer erst ab der 68. Minute. Als Torschützen zeichneten sich Benjamin Demmler, Tim Rosenthal und Florian Kuhnert aus. Dabei bewies das Trainergespann ein gutes Händchen. Die Treffer zwei und drei wurden durch Einwechselspieler markiert. "Wir hatten die Begegnung von Anfang an im Griff. Kottengrün war sehr passiv", beschrieb Coach René Wagner das Spiel. Ifa konnte den Gästeriegel zunächst nicht knacken. Erst ein Schuss von Benjamin Demmler - Marke "Tor des Monats" - brachte die Gablenzer in die Vorhand. Danach hatte es Ifa aber auch Torwart Rick Lange zu verdanken, dass kein Gegentor fiel.

Der aus Norddeutschland stammende VfB-Fortuna-Trainer Mario Lüdemann war gerade auf dem Weg zu einem Ehemaligentreffen der Marine, als er von der 0:2 (0:1)-Heimniederlage seiner Elf gegen den VFC Plauen II berichtete. Bei dem Marine-Treff wurde sicherlich über mehr Disziplin geredet, als Lüdemann sie auf dem Sportplatz in Furth zuvor von den eigenen Kickern gesehen hatte. "Die Spieler waren wohl noch im Rausch vom vorherigen Sieg in Crossen. Heute war die Leistung das genaue Gegenteil", so der Coach. Er sah Lässigkeit und teilweise Nervosität in den VfB-Reihen. Der Gast sei wesentlich präsenter gewesen. Zu allem Überfluss sah Florian Rüger noch die Rote Karte. Bei der Fortuna wirkte es sich negativ aus, dass aus verschiedenen Gründen kaum Innenverteidiger zur Verfügung standen.

Bei den stark in die Saison gestarteten Schneebergern holte Handwerk Rabenstein ein torloses Remis. "Es war ein gutes Landesklassenspiel zweier starker Mannschaften", urteilte Co-Trainer Michel Seidel, der den im Urlaub befindlichen André Stöhr vertrat. So blieben Chancen Mangelware. "Bei uns hat der letzte Pass gefehlt", fügte Seidel hinzu. Als Beispiel nannte er eine Aktion kurz vor dem Schlusspfiff. Robin Kirsch übersah den besser postierten Mitspieler und schloss die Aktion selbst ab - ohne Tor- erfolg.

Beim FSV Burkhardtsdorf steht die Null, allerdings bei der eigenen Punktausbeute. Das Team unterlag diesmal beim starken Aufsteiger Olbernhau 0:3 (0:1). "Die Gastgeber hatten viel Ballbesitz und haben schnell in die Spitze gespielt. Es ist uns nicht immer gelungen, das zu verteidigen", sagte FSV-Trainer Mirko Krebs. Er hoffe sehnsüchtig, dass die neun verletzten Spieler bald wieder fit sind.

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