Ifa büßt die Führung in Rabenstein sehr spät ein

Zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesklasse gab es im ersten Stadtduell keinen Sieger. Zwei andere Teams waren erfolgreicher.

Die Staffel West der Fußball-Landesklasse begann die Saison gleich mit einem Stadtderby, in dem der TSV Ifa bei Handwerk Rabenstein bis in die Nachspielzeit wie der Sieger aussah, am Ende aber mit einem 1:1 (0:0) vom Platz ging. "Vom Zeitpunkt her war der 1:1-Ausgleich sicher unglücklich, unterm Strich aber ein gerechtes Resultat", konstatierte Ifa-Trainer René Wagner. Nach dem verhaltenen Auftritt seines Teams vor der Pause kam man mutiger aus der Kabine und konnte im Anschluss an einen Standard durch Felix Henschel in Führung gehen. Der Vorsprung wurde lange mit Glück und Geschick verteidigt.

"Vom Spielverlauf ist es bitter und das Ergebnis einfach zu wenig", sagte Handwerk Coach André Stöhr trotz des späten Remis. Und er fügte hinzu: "In der ersten Halbzeit haben wir unser Spiel durchgezogen, es da aber versäumt, uns zu belohnen." Nach dem Rückstand sah er seine Elf nicht mehr so strukturiert agieren. Die Rabensteiner kamen während des Spiels zu vielen Standards. Einer davon wurde in der Nachspielzeit durch Marcel Lachmann im zweiten Versuch ins Tor befördert.

Der VfB Fortuna legte nach dem erfolgreichen Pokalspiel in der Vorwoche gegen Krostitz auch in der Meisterschaft einen guten Start hin. Die Further siegten am Sonnabend gegen Lichtenstein mit 2:0 (1:0). Die Tore schossen Kevin Eberlein (32.) und Florian Rüger (51.). "Wir haben nicht gut angefangen und einige Fehler gemacht. Dann konnten wir uns ins Spiel reinarbeiten. In der zweiten Halbzeit wurde es immer besser", schätzte Trainer Rocco Dittrich ein. Nach der Pause traf der VfB noch zweimal den Pfosten.

Der TSV Germania brachte aus Schneeberg einen 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg mit. Markus Fiedler hatte nach einer Eingabe das Leder zum "Tor des Tages" über die Linie gedrückt (62.). "Wir haben in der ersten Hälfte die Standards der Gastgeber gut verteidigt, wenig zugelassen und nach dem Wechsel zielstrebiger gespielt", resümierte Germania-Coach Lutz Wienhold. Allerdings gerieten die drei Zähler in der Nachspielzeit noch in Gefahr. Gäste-Torwart Nico Gellner parierte jedoch den Elfmeter der Schneeberger.

Aufsteiger Blau-Weiß unterlag bei der Premiere daheim gegen Oelsnitz 1:3 (0:2). "Der Kontrahent war uns spielerisch überlegen. Wir haben kämpferisch gut gegengehalten und uns nie aufgegeben", schätzte Trainer Mario Wesely ein. Er lobte Schiedsrichter Andy Freier für eine starke Leistung. Blau-Weiß hätte nach der Pause verkürzen können, fing sich aber das 0:3 ein. Nur noch Ergebniskosmetik betrieb Norbert Klipphahn, der kurz vor dem Ende einem Elfmeter verwandelte.

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