Kicker warten auf den ersten Dreier

FSV Limbach und TV Oberfrohna mit Saisonstart unzufrieden

Beide Teams warten in der Fußball-Kreisoberliga Westsachsen auf den ersten Dreier: Nach zwei Spieltagen haben der TV Oberfrohna und der FSV Limbach-Oberfrohna jeweils nur einen Punkt auf ihrem Konto. "Wir haben gut gespielt, aber die Chancenverwertung war in beiden Partien sehr schlecht", sagt Oberfrohnas Trainer Pierre Knechtel. In der vergangenen Saison belegte seine Mannschaft hinter Aufsteiger Meerane einen hervorragenden zweiten Platz. Zudem stellten die Oberfrohnaer Kicker mit 49 Punkten einen vereinsinternen Rekord in der Westsachsenliga auf.

Was die Zielstellung für 2018/19 betrifft, so wolle man am Ende im obersten Drittel einkommen. Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Wie der Coach hervorhebt, ist man darüber glücklich, denn einige Spieler seien von höherklassigen Vereinen umworben worden. Mit Daniel Esonopena gibt es einen Rückkehrer. "Der aus Spanien stammende Kicker hatte schon bei uns gespielt, ist aber in sein Land zurückgegangen, um die Berufsaus- bildung abzuschließen", erklärte Knechtel. Erstmals in der Ober- frohnaer Vereinshistorie gebe es mit Mike Hedrich einen Sportlichen Leiter.

Beim FSV Limbach-Oberfrohna ist laut Präsident Marcel Körner der Trainerstab aufgestockt worden. "Steffen Kiel bleibt Chefcoach. Als Co-Trainer wird künftig Uwe Herold fungieren. Darüber hinaus gibt es mit Tina Rilling eine Fitness-Trainerin", so Körner. Mit der vergangenen Saison sei man nicht zufrieden gewesen. Lange hatte der FSV sogar das Abstiegsgespenst im Nacken. "Wir haben das Ganze tiefgründig ausgewertet. Dabei spielten vor allem Taktik und die Fitness eine große Rolle", erklärt der Präsident.

Als negativ im vorigen Punktspieljahr bezeichnete Körner auch den hohen Altersdurchschnitt der Mannschaft. Deshalb hat es jetzt viele personelle Veränderungen gegeben. "Von den zehn Neuzugängen kommen sechs aus dem eigenen Nachwuchs", unterstreicht der Vereinsvorsitzende. Der Saisonstart sei nicht optimal gelaufen. "Unser Ziel war, vier Punkte aus den ersten beiden Partien zu holen", sagt Körner. Am Saisonende wollen die FSV-Kicker im oberen Mittelfeld einkommen.

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