Nach Nazi-Eklat: CFC rehabilitiert entlassenen Mitarbeiter

Chemnitz.

Fußball-Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC hat einen früheren Mitarbeiter rehabilitiert, von dem sich der Verein nach einem Nazi-Eklat im Stadion Anfang März getrennt hatte. Der Mann, der zeitweise als Pressesprecher des Vereins gearbeitet hat, "sei nicht entscheidungserheblich oder verantwortlich handelnd" an dem Gedenken an einen verstorbenen Neonazi im Stadion beteiligt gewesen, teilte der CFC am Donnerstag mit. Das habe sich im Zuge der Aufarbeitung der Vorfälle herausgestellt. Der Mann war juristisch gegen die Trennung vorgegangen. Ein im Mai angesetzter Termin vor dem Arbeitsgericht wurde aber kurzfristig abgesagt. Die juristische Auseinandersetzung sei einvernehmlich beendet worden, heißt es vom Verein. Über die Details dieser Verständigung hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Am 9. März war vor Beginn der Regionalliga-Partie des Chemnitzer FC gegen Altglienicke im Stadion eines verstorbenen Neonazis gedacht worden. Das Foto des Mannes wurde auf der Stadionleinwand angezeigt, ein Sprecher verlas Worte der Trauerbekundung für den Mann. Der CFC hatte sich in der Folge von mehreren Mitarbeitern getrennt. (lumm)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 13
    9
    langearnold
    13.06.2019

    ...und jetzt bitte bei Olaf Kadner nachziehen. Sein Fehlen war ein großes Manko im sonst sehr geilen Pokalfinale. Die bisherigen Surrogate bringen's nicht.

  • 13
    12
    13.06.2019

    Doch schon mal ein Anfang!



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...