Rapid-Elf will Favoriten ärgern

Fußball-Landesliga: Kicker aus Kappel treten beim Tabellendritten in Kamenz an

Im Hinspiel waren sie nahe dran, eine Überraschung zu schaffen. "Durch taktisch nicht gerade cleveres Verhalten haben wir aber in der Nachspielzeit noch den Treffer zum 1:2 kassiert", sagt Thomas Schreyer im Rückblick auf die Fußball- Landesligapartie seines BSC Rapid gegen Einheit Kamenz.

Heute ab 15 Uhr stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber. Und die Kicker aus Kappel wollen den favorisierten Tabellendritten auch in dessen Stadion ärgern. "Wir fahren selbstbewusst nach Kamenz", betont der Rapid-Trainer. Sein Team braucht dringend Punkte: Durch den Abzug von sechs Zählern wegen fehlender Schiedsrichter hat der BSC nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Wie "Freie Presse" berichtete, akzeptieren die Kappler diese Strafe nicht. Nachdem der Verein mit seinem Veto sowohl vor dem Sport- als auch dem Verbandsgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) gescheitert ist, kommt es nun zum Verfahren vor dem Schieds- gericht. Und das geht so: Beide Parteien - Rapid und der SFV - legen eine Person fest, die für sie als Schiedsrichter fungiert. Die beiden müssen sich dann auf einen "Oberschiedsrichter" einigen, der den Status eines Richters hat. Wie der BSC mitteilt, lässt er sich durch Rolf Lein, Präsident von Handwerk Rabenstein, vertreten. (ms)

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