Skateboarder aus mehreren Ländern messen sich

Wettkampf im Konkordiapark - Neue Pläne für nächstes Jahr

Sie reisten aus Leipzig und Berlin an, aber auch aus Tschechien und Spanien: Der Konkordiapark ist am Samstag wieder Anlaufpunkt für Skateboarder gewesen. Beim "Bring da Truckaz"-Wettbewerb, einem der größten seiner Art in Ostdeutschland, gingen 85 Sportler an den Start. Jeder Fahrer hatte zwei Auftritte, je eine Minute lang. Bewertet wurde die Schwierigkeit der gezeigten Tricks und die Gesamtkomposition des Auftritts. Zu gewinnen gab es Preisgelder in der Gesamthöhe von 800 Euro sowie Sachpreise.

Der Wettbewerb fand zum siebten Mal statt, zum vierten Mal wurde er in Chemnitz ausgetragen. Den Umzug von Dresden auf die 2014 eröffnete neue Anlage im Konkordiapark habe er nie bereut, sagt Organisator Pierre Graupner. In der höchsten Wertungsklasse holte sich Phillip Gerisch den Sieg. Der gebürtige Auerbacher (Vogtland), der derzeit in Leipzig wohnt, kämpft bei Wettbewerben weltweit um Punkte und Preisgelder. "Ich arbeite pro Woche drei Tage und bin zwei Tage mit dem Skateboard unterwegs", berichtet der 24-Jährige. Den Chemnitzer Wettkampf lobt er wegen seiner familiären Atmosphäre und der tollen Anlage im Konkordiapark. Die sei besser als die in vielen Großstädten.

Der Veranstalter will den Wettbewerb ausbauen. Schon 2019 könnte er um einen Tag verlängert werden. Dann soll es auch Wettkämpfe in dem bislang nicht genutzten Becken geben, das Pool genannt wird. Genügend Sportler werden sich dafür einfinden, ist Graupner sicher. Seit der Ankündigung, dass Skateboard ab 2020 olympisch ist, gebe es einen Hype um die Sportart. (lumm)

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