Trio zum Saisonstart in Torlaune

In der Fußball-Landesklasse fuhren der VfB und Rapid Siege ein. Eine Mannschaft gewann trotz vier eigenen Toren nicht.

Endlich durften die Kicker in der Landesklasse wieder um Punkte spielen. Der VfB Fortuna kam auch in der neuen Staffel Mitte gut zurecht und besiegte Bannewitz 4:2 (2:1). Die Treffer markierten Moritz Günther (2), Phil Mende und Florian Rüger. Schon nach sechs Minuten stand es 2:0. "Wir haben gut angefangen, aber das 3:0 nicht erzielt. So haben wir den Gegner stark gemacht", sagte Trainer Rocco Dittrich. Bannewitz agierte mit langen Bällen in die Spitze, was Fortuna nicht immer schmeckte.

In der gleichen Staffel kam der TSV Ifa daheim mit 0:6 (0:2) gegen Freital II unter die Räder. "Wir haben zu viele Fehler gemacht und den richtig guten Gegner zu einfachen Toren eingeladen. In der ersten Hälfte waren wir noch auf Augenhöhe. Nach der Pause haben wir völlig den Überblick verloren", resümierte Coach Jens Heinrich. Die gute Trainingsleistung hätte er in Pokal und Meisterschaft noch nicht auf dem Platz wiedergesehen.

In der für Chemnitzer Verhältnisse gewohnten Staffel West gewann der BSC Rapid gegen Schneeberg 4:0 (2:0). Für die Tore sorgten Jens Grube, Johannes Hopfe, Erik Schwinge und Jonas Hartwig. Trainer Florian Butter zeigte sich richtig zufrieden: "Das war ein sehr gutes Spiel. Wir hatten die Kontrolle und haben wenige Fehler gemacht." Bei den ersten beiden Treffern zwangen die Kappler den Gegner zu Fehlern. Die anderen zwei Tore waren gut herausgespielt.

Grün-Weiß Klaffenbach schnupperte beim 4:4 (2:3) gegen Staffelfavorit Oelsnitz an der großen Überraschung. "Schon in der ersten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen. Oelsnitz hat das beste Sturmduo der Liga. Aber wir haben Moral gezeigt und uns zurückgekämpft", berichtete Coach Steffen Karl. Auch wenn er mit dem Punkt gut leben könne, ärgere er sich ein wenig, dass man die Defensivprobleme der Vogtländer nicht noch mehr genutzt habe. Für Klaffenbach trafen Michael Münnich (2), Paul Munzert und Niklas Domke.

Mit leeren Händen kehrte der TSV Germania aus Oberlungwitz zurück. Am Ende stand ein 1:0 (0:0) für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. "Wir hatten viel Ballbesitz, sind aber vergeblich angerannt. Oberlungwitz schoss nur einmal gefährlich aufs Tor", konstatierte Trainer Mike Lahl. Nach dem Gegentor verlor Germania kurz den Faden. Sonst hatte man aber mit Freistößen und Kopfbällen gute Gelegenheiten, sich selbst ein Erfolgserlebnis zu verschaffen.

Eiche Reichenbrand zog im Duell der Neulinge in Thalheim 1:3 (0:1) den Kürzeren. Für die Ergebniskosmetik in der letzten Viertelstunde sorgte Alexander Robbert. "Der Sieg für Thalheim ist verdient. Wir waren nicht bereit, den Kampf anzunehmen", meinte Co-Trainer Hendrik Mader. Nach der Pause sah er sein Team Druck machen. Aber die Gastgeber konterten mit einem Doppelschlag. Eiche hatte nach dem 1:3 mit langen Bällen keinen Erfolg mehr.

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