VfB Fortuna rückt Handwerk auf den Pelz

Fußball-Landesklasse: Aufsteiger Blau-Weiß erkämpft ersten Zähler

Bevor sich am nächsten Sonntag in der Fußball-Landesklasse die beiden Spitzenteams der Staffel West, Handwerk Rabenstein und VfB Fortuna, zum Top-Spiel treffen, konnten die Fortunen zwei Zähler auf- holen. Der VfB siegte gegen Meerane 2:0 (1:0) und hat nur noch einen Punkt Rückstand zu Tabellenführer Rabenstein. Die Gastgeber mussten gegen den starken Aufsteiger jedoch lange zittern. "Wir hätten einen Konter sauberer ausspielen müssen", kritisierte Trainer Rocco Dittrich, dass dem Treffer von Norman Weckert nichts Zählbares folgte. Erst Riccardo Gläßer machte in der Nachspielzeit das 2:0.

Handwerk kam mit einem 1:1 (0:1) aus Schneeberg zurück. "Unser Problem in dieser Spielzeit ist, dass die Gegner meist mit ihrer ersten Chance treffen und wir schnell hinten liegen", konstatierte Coach André Stöhr. Handwerk kämpfte, um die Serie von saisonübergreifend 19 Partien ohne Niederlage zu halten. Niklas Mühlig mit seinem ersten Landesklassetor (81.) rettete das Remis. Ein starkes Debüt legte der junge Torhüter Anton Rohleder hin.

Es geht doch: Im zehnten Spiel verbuchte Aufsteiger Blau-Weiß den ersten Zähler. Gegen den TSV Ifa stand es am Ende 2:2 (0:2). Marco Lenz und Nils Schmeißer holten den Rückstand auf. "Schon vor der Pause hatten wir die besseren Chancen. Wir haben den Kopf nicht hängenlassen und unsere Tore gemacht", freute sich Trainer Mario Wesely.

Bei Ifa waren Tim Rosenthal und Routinier Martin Melzer für die Pausenführung verantwortlich. "Ich fasse es mal so zusammen: In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut und nach dem Wechsel richtig schlecht", übte sich Trainer René Wagner in Sarkasmus. Sein Team habe nach der Pause vieles besser machen wollen, aber der Kontrahent beeindruckte die Ifa-Kicker mit seinem couragierten Auftreten.

Dem TSV Germania glitt beim 2:2 (2:0) gegen Marienberg in der Nachspielzeit noch der Sieg aus den Händen. Zur Pause hatten die Altchemnitzer durch Michael Schwenke und Markus Fiedler vorn gelegen. "Es war spielerisch und kämpferisch unsere beste Saisonleistung. Wir betreiben einen Riesenaufwand, können aber nur einmal wechseln", ärgerte sich Trainer Lutz Wienhold über den dünnen Germania-Kader.

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