Volleyball - CPSV setzt auf Nachwuchsarbeit

Die Abteilung Volleyball des Chemnitzer Polizeisportvereins (CPSV) startet mit einer neuen Leitung den Neuanfang. Wie der Verein mitteilte, wird es die erst in diesem Jahr neu gegründete Sektion Damen-Volleyball nicht mehr geben. Deren Vorsitzender Frieder Heinig, der zuletzt auch die Damenmannschaft in der 3. Liga betreute, habe den Verein verlassen. Es sei ein grundlegender Umbruch eingeleitet worden, den eine neu gewählte fünfköpfige Leitung der Abteilung Volleyball um ihren Vorsitzenden Martin-Andreas Schumann vorantreiben soll. Dabei setze der Verein in erster Linie auf eine umfassende Nachwuchsarbeit, für die aktuell aber nur fünf Trainer zur Verfügung stehen. "Wir benötigen dringend weitere Übungsleiter, um unsere Vorhaben zu verwirklichen", sagt Andreas-Martin Schumann. Der Umbruch im Verein war nötig geworden, nachdem die Damenmannschaft in der vergangenen Saison das Ziel Aufstieg klar verfehlt hatte. Querelen innerhalb des Teams führten schließlich zur Auflösung, das Spielrecht für die Regionalliga ging an den SSV Fortschritt Lichtenstein über. (tre)

1Kommentare
👍2👎0 Letsop 07.08.2018 Die letzten beiden Sätze gegenüber den ehemaligen Volleyballspielerinnen der 3. Liga sind nicht fair.
Es klingt so, als ob sportliche Leistungen und Querelen in der Mannschaft ausschlaggebend für die Auflösung des Teams waren. Das ist definitiv falsch. Es klingt sogar so, als ob der Vorstand des CPSV die Zuarbeit zu dieser Nachricht geliefert hat, um sich selbst reinzuwaschen oder ganz rauszuhalten. Der Vorstand hat jedoch mit entscheidende Gründe geliefert, warum es jetzt das einstige Aushängeschild des Vereins nicht mehr gibt.
Vor der letzten Saison hatte die Mannschaft sogar das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga erkämpft. Durfte jedoch dann wegen fehlenden finanziellen Mitteln nicht aufsteigen. In der letzten Saison in der 3. Liga wurde ein Platz im Mittelfeld erspielt, jedoch der Mannschaft ein weiterer Verbleib in dieser Klasse wegen fehlenden Finanzen verweigert, also Zwangsabstieg, der sportlich nicht begründet ist. Daraus folgten dann die Querelen im Frauenteam und der Sektion. Den Sportlerinnen kann man das nicht übelnehmen, wenn sie wegen mangelndem Geld gezwungen werden sollen, eine Klasse tiefer zu spielen. Dadurch hat sich die Mannschaft schließlich aufgelöst, das Spielrecht für die 3. Liga wurde nach Lichtenstein gegeben und einige Chemnitzer Spielerinnen sind dorthin gefolgt.

Das Ganze ist sportlich eine Schande für die Stadt Chemnitz und auch für den CPSV.
Deshalb muss als eine mitentscheidende Ursache dafür auch der Vorstand des Vereins gesehen und nicht allein den Sportlerinnen die Schuld in die Schuhe geschoben werden.
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