Weltmeisterin Pauline Schäfer erhebt schwere Vorwürfe gegen ehemalige Trainerin

In einem aktuellen Artikel des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" kritisiert vor allem Weltmeisterin Pauline Schäfer die Arbeitsweise ihrer langjährigen Trainerin Gabi Frehse. Beide hatten sich im September 2018 getrennt.

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1818 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    4
    Impfwort
    17.12.2020

    "Fakten, Fakten, Fakten!" lautete in den neunziger Jahren die Devise von Helmut Markwort, Chefredakteur d. Nachrichtenmagazins Focus. Mit diesem Slogan suchte sich d. Focus damals gegen den Spiegel zu etablieren u. gilt seither gemeinhin als eine von dessen leichter verdaulichen Alternativen auf dem Markt der Nachrichtenmagazine. Schwer verdaulich sind nun die Fakten, die der Spiegel seit gestern liefert, diese werfen weiter ein bezeichnendes Licht auf das systemische Unwesen, was die Chemnitzer "Chef"-Turntrainerin der Sportstadt Chemnitz auflastet: https://www.spiegel.de/sport/turnen-trainer-gerrit-beltman-arbeitet-in-chemnitz-a-1e49c0e1-1b4a-4d73-a283-5618e405f758
    Gleich und gleich gesellt sich offenbar gern bei der hiesigen Trainerschaft, und nach der Kritik an Thomas Weise (Leiter OSP Sachsen) wird nun mit Hans Müller, ehemaliger Präsident der Deutschen Turn Liga, längst überfällig endlich ein weiterer maßgeblicher "Bruder im Geiste" dieses Gefolgschaftsgenossentrupps benannt.

  • 6
    5
    726088
    12.12.2020

    Frau Frehses Anwalt wird sie sicher bezüglich Schadenersatzansprüche gegenüber den Initiatoren dieser Hetzkampagne beraten. Ich drücke ihr die Daumen, dass ihr dabei Gerechtigkeit widerfahren wird.

    Allgemein gilt im rechtsstaatlichen Strafverfahren das Prinzip der Unschuldsvermutung. Und das ist auch gut so. Eine gegebenenfalls vorhandene Schuld wird in einem rechtsstaatlichen Verfahren festgestellt. Keinesfalls in den Kommentarspalten einer Regionalzeitung.

    Einige der Hetzer, die hier unter abenteuerlichen Phantasienamen wohlformulierte Statements abgeben sollten mal prüfen, ob sie mit ihren Vorverurteilungen noch auf dem Boden unseres Rechtsstaates stehen.

  • 4
    7
    Impfwort
    12.12.2020

    Als ob es nicht Dutzenden von jungen, abhängigen Turnerinnen und Trainerinnen unter Frehses brutalem Matriarchat regelrecht dreckig ergangen wäre in all den zurückliegenden Jahrzehnten, wird dessenungeachtet hier eine primitive lokalpatriotische Farce zur Geltung gebracht.
    Der schäbige Versuch, Pauline Schäfer als undankbare Verräterin zu exponieren und ihren Edelmut, auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam gemacht zu haben, zu diskreditieren, wird forthin nichts an der Tatsache ändern, dass endlich Öffentlichkeit hergestellt werden konnte und der unheilvolle Bann, der von dieser wüsten "Trainerin" ausgegangen ist, ein für allemal gebrochen ist!
    Auch wenn Frehses Kron-"Schützling" Sophie Scheder zehnmal tief blicken lässt, wenn sie, wie im letzten Satz zitiert, ihrer einstmaligen Turnkameradin verklausuliert aber deutlich in der Aussage mangelnden eigenen Antrieb vorwirft.

  • 7
    8
    Lexisdark
    03.12.2020

    Ich hoffe doch, dass die Kommentatoren hier, die mit Nestbeschmutzer, Generation Schneeflöckchen etc. wahrscheinlich nur den guten Ruf des Sports in Chemnitz in Gefahr sehen, sich genauso schnell öffentlich entschuldigen, sollten die Vorwürfe stimmen. Wenn Training von Kindern am Ende Erfolge im Wettbewerb, dafür aber kaputte Menschen erzeugt, kann das nicht richtig sein.

  • 9
    15
    klali
    30.11.2020

    Die meisten Kommentare unterstützen ein Training, dass auf physische und psychische Demütigungen aufgebaut ist und machen aus den Opfern talentlose Nestbeschmutzerinnen!?
    Da muss keiner nachfragen, wieso die Sportlerinnen so lange geschwiegen haben. Sie wussten, dass die offizielle Seite abwimmelt, beschönigt, relativiert und sie lügen straft; eine übliche Vorgehensweise auch bei sexuellem Missbrauch.
    Diese jungen Frauen haben Mut bewiesen und ich hoffe für sie und für uns alle, dass die Trainingsmethoden der Frau Frehse auf den Prüfstand kommen und sich derartiges nirgendwo wiederholen kann.

  • 12
    7
    Interessierte
    29.11.2020

    Es ist eigentlich schon alles gesagt , was ich auch gedacht hatte !
    warum hat man denn nicht gleich etwas gesagt ?
    wäre denn der Erfolg auch ohne Drill eingetreten ?
    wird nach dem Erfolg nun abgerechnet ?
    wird nun auch noch die Frau Müller angezeigt ?
    und hat das nicht " Geld+Gold" gebracht nach den fragwürdigen Methoden ?

    "Es ging mir zwischenzeitlich so schlecht, dass ich manchmal gedacht habe, es wäre einfacher, wenn ich nicht weiterleben würde.
    ( oder aufhören , wenn man es nicht schafft !
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lisa-Katharina_Hill .. ( Schl-H.)

    "Ich sollte ihr zum Beispiel berichten, was ein anderes Mädchen essen würde und ob da auch Schokolade bei sei
    ( in welchem Zusammenhang war das ?
    http://www.gymmedia.de/Geraetturnen/das-neue-GesichtIsabelle-MARQUARD-Mein-erstes-Interview .. ( Hamburg )

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_Sch%C3%A4fer ( Saarland )
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Scheder ( Wolfsburg )

    Da fehlt noch ein Mädchen

  • 10
    14
    MuellerF
    29.11.2020

    "Generation Schneeflöckchen "

    Aus diesen Worten spricht eine unglaubliche Arroganz & Unverschämtheit !
    Als "Schneeflöckchen" holt man bestimmt keine Olympiamedaille oder WM-Gold im Turnen!

    Es geht hier nicht darum, dass im Leistungssport natürlich auf Leistung trainiert wird, sondern um die fragwürdigen Methoden, die der Trainerin dabei vorgeworfen werden!

  • 22
    7
    klapa
    29.11.2020

    Nachgetreten, nach dem sie zwei Jahre geschwiegen hat?

    Das klingt eher nach verspäteter Abrechnung.

    Nicht besonders ehrlich.

  • 15
    21
    MuellerF
    28.11.2020

    @Gerhard: Im Spiegel-Interview sagten die Mädchen, dass sie gegenüber ihren Eltern "gute Miene zum bösen Spiel" machten. Hinzu kommt, dass die Eltern ja gar nicht hier vor Ort waren - die Sportlerinnen waren im Internat untergebracht.
    Wenn der regelmäßige persönliche Kontakt fehlt, können solche Probleme leicht übersehen werden.

  • 30
    6
    Gerhard56
    28.11.2020

    Was hier überhaupt nicht zur Sprache kommt, ist die Rolle der Eltern. War hier evtl. übertriebener Ehrgeiz im Spiel?

  • 3
    28
    Ich1966
    28.11.2020

    Nachhilfe für alle roten Daumen.

    Je tiefer man einen Ball ins Wasser drückt desto höher springt er raus, wenn man kein Gefühl für die Tiefe
    hat zerberstet oder ZERBRICHT der
    Ball.

    Bei den Hochleistungsdamen ist das
    augenscheinlich nicht passiert.

  • 16
    26
    MuellerF
    28.11.2020

    @harmoniummueller: Die Betroffenen waren im fraglichen Zeitraum minderjährig- die hatten damals evtl. einfach nicht die Courage, aufzumucken?

  • 28
    21
    Freigeist14
    28.11.2020

    Sollten die Vorwürfe entkräftet werden , bleibt das Ansehen der Trainerin auf Dauer beschädigt . Beim ehemaligen Nachrichtenmagazin "Spiegel " sollte man mehr als vorsichtig sein - war er doch Anfang der 90iger Jahre in der Abrechnung mit den DDR-Sportler u.Trainereliten besonders eifrig und infam .

  • 47
    18
    harmoniummueller
    28.11.2020

    Wenn dem so gewesen wäre, warum haben die "Sportler" dann nicht schon eher die Reißleine gezogen und etwaige Mißstände aufgedeckt? Was hier abläuft ist in meinen Augen unsportlich und schäbig.

  • 51
    19
    726088
    28.11.2020

    Es ist schon traurig, wie die Generation Schneeflöckchen zwei Jahre nach einer erfolgreichen Karriere nachtritt.

    Wieder mal Chemnitz. Wieder mal Sachsen. Und wieder mal macht sich der Relotius-Spiegel zum Sprachrohr des universellen Weltschmerzes. Nach Kampagnen gegen den MDR (https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-16409533.html) und vermeintlichen Hetzjagden wird nun eine erfolgreiche Chemnitzer Trainerin zum Abschuss freigegeben.

    Vergessen sind sind die Erfolge von Gabi Frehse. Schwere Vorwürfe stehen im Raum. Vielleicht wird sich Frau Frehse von dieser Schmutzkampagne nie wieder erholen?

    Glaubt wirklich Jemand, ihre internationalen Triumphe im Turnen würden sich ohne Anstrengungen einstellen? In einer der härtesten Sportarten die es gibt?

    Vielleicht sollte man das erfolgreiche Duo Müller/Witt mal befragen, wie harmonisch ihre tägliche Zusammenarbeit beim Training war. Frau Witt spricht übrigens heute mit Hochachtung von Frau Müller.

  • 6
    30
    Ich1966
    28.11.2020

    nicht so schön aber von beiden Seit en.

    Wenn man sich am weltlichen Limit
    aufhält geht das nicht ohne Schmerz en.
    Warum die Option von Internen Ges
    prächen nicht geschalten wird ist fast typisch.

    Was sich anbietet ist vergeben und verzeihen selbst beten für den oder die jenige bewirkt etwas.

    Trotz aller hervorragenden Leistung
    ist es also sinnvoll am eigenen Cha raker noch etwas zu arbeiten.

    Das betrifft auch mich.

  • 27
    11
    remarcel
    27.11.2020

    Laut MDR und dem Spiegel-Artikel erheben fünf weitere Turnerinnen Vorwürfe und nicht nur Schäfer und ihre Schwester, wie Weise hier zitiert wird. Nach Aufklärung und den Vorwürfen nachgehen, klingt das nicht.

  • 38
    12
    chris1405
    27.11.2020

    Ea ist traurig das heutzutage über Medien schmutziges Wäsche und Anschuldigungen ausgetragen werden müssen. Auch in Zeiten wo man eigentlich zusammenarbeiten und menschlich füreinander da sein müsste,
    wird das in aller Öffentlichkeit wieder breit getreten. Wenn die Hinweise stimmen, sollte man dem Nachgehen. Aber es gibt sicher andere Wege da sein Gehör zu verschaffen.