22 Medaillen belegen Venusberger Dominanz

Radsport: RSV 54 erreicht sehr gute Ergebnisse bei Bahn-Landesmeisterschaft

Leipzig/Venusberg.

Für die Radsportler des RSV 54 Venusberg ist es am Wochenende auf der Leipziger Radrennbahn besser gelaufen als erwartet. "So etwas hatten wir uns nicht erträumt", sagt Trainer Klaus Fischer über den zweiten Teil der diesjährigen sächsischen Bahnmeisterschaften. Nachdem die ersten Rennen bereits Anfang Mai in Chemnitz über die Bühne gegangen waren, wurden nun in der Messestadt die Medaillen vergeben. 22 davon sicherten sich bei herrlichem Spätsommerwetter die Starter des Marcus-Burghardt-Junior-Teams. Sie schnitten sowohl in den Einzeldisziplinen Zeitfahren (500 und 2000 m), Ausscheidungsfahren und Punktefahren als auch in der Gesamtwertung (Omnium) ausgezeichnet ab.

Zum Überflieger avancierte Jugend-Fahrer Oliver Spitzer, der dreimal Gold und einmal Silber gewinnen konnte. Neben ihm schaffte auch Magnus Findeisen viermal den Sprung aufs Treppchen, wobei letzterer im Ausscheidungsfahren sogar die Nase vorn hatte. In der U 13 gelang Eufemia Schmieder der Titel-Hattrick bei den Mädchen. Zeno Winter blieb im Feld der Jungen zwar ohne Goldmedaille, fuhr aber dennoch dreimal aufs Treppchen - ebenso wie der dreifache Vizemeister Colin Rudolph und Toni Albrecht in der U 15. Bei den Mädchen dieser Altersklasse schaffte es Gianna Schmieder immerhin zweimal in die Medaillenränge. Die Titel im Omnium - auch Mehrkampf genannt - sicherten sich in überlegener Manier Oliver Spitzer und Eufemia Schmieder.

Speziell mit den Leistungen in den Disziplinen mit Massenstart war Trainer Klaus Fischer zufrieden. "Da haben unsere Sportler taktisch wieder einen geschlossenen Teamauftritt hingelegt", lobt der Übungsleiter. Den besten Beleg hierfür hätten Spitzer und Findeisen geliefert, die "prächtig harmonierten". Auch im Punktefahren überzeugten die fünf Schüler-Akteure des RSV mit Teamgeist. "Mit Attacken, insbesondere von Pepe Albrecht und Louis Richter, wurden die Spitzenfahrer Toni Albrecht und Colin Rudolph etwas entlastet", berichtet Fischer. Auch Thomas Weber, der ohne Medaille blieb, half mit. "Leider gab es auch einige Fehlentscheidungen durch die Jury. So wurde Malin Zwintzscher im Temporunden-Wettbewerb der U 15 um ihre verdiente Bronzemedaille gebracht, da ihr ein Wertungssieg nicht anerkannt wurde. Sie landete somit auf Platz 5", so der Trainer. (kfis)

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