Ab sofort geht es vor allem um schöne Sprünge

Skispringen: Vier Siege für junge Athleten aus dem Erzgebirge zur Saisoneröffnung in Grüna

Grüna.

Wenn andere nach dem Freibad lechzen, stehen die jungen Skispringer und Kombinierer bereits wieder auf den Schanzen. Am Sonnabend haben sie in Grüna ihre Saison begonnen.

Als Neuerung ist der sehr hohe Stellenwert der Telemarklandung anzusehen. "Wer die nicht zeigt, bekommt vier Punkte Abzug pro Sprung", erklärt Ute Ebell vom WSC. Da drei Sprünge ins Resultat einfließen, kann ein ganzes Dutzend Punkte verloren gehen. "Selbst mit sehr großen Weiten lässt sich eine gekachelte Landung nicht kompensieren", so Ebell. "Es geht also in Zukunft vor allem um schöne Sprünge."

Die haben die Erzgebirger zur Saisoneröffnung bereits gezeigt. So siegten Kandy Porges vom SSV Geyer in der S 8, Jack-Lennox Jacob vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal in der S 9, Matti Ben Bosse vom SSV Geyerin der S 10 und Stine Richter vom SSV Scheibenberg in der Mädchenklasse. Silber durften sich Louis Wölfle vom SSV Scheibenberg in der S 11 sowie Pia und Maja Loh vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal in den Mädchenklassen umhängen lassen. Mit Bronzemedaillen kehrten Timo Aßmann vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal in der S 9, Matti Ebell (WSC) in der S 11 und Hedi Lippmann (SSV Geyer) in der Mädchenklasse heim. Undankbare vierte Ränge ersprangen sich Moritz Härtwig und Leonie Borrmann (beide SSV Geyer). Besonderes Pech hatte Sten Sommerfeldt, der sehr weite Sprünge auf 9 und 9,5 Meter absolvierte, aber leider beim ersten Sprung stürzte. Bereits in zwei Wochen geht die Serie in Eilenburg weiter. Dann muss auch gelaufen werden. (mas/ebe)

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