Abschied mit zwei Niederlagen

Fußball, Landesklasse: Hiesige Clubs steigen ab

Annaberg-Buchholz/Gelenau.

Das Erwartete ist eingetreten: Beide Landesklassemannschaften steigen ab. Am letzten Spieltag der Serie 2018/2019 gab es erneut Niederlagen.

Reichenbacher FC - VfB Annaberg 5:0 (1:0): "Für die junge Truppe kam die Landesklasse noch zu früh", zieht Ingo Klöpping schon eine Art Saisonfazit. Der Trainer des VfB hatte gestern nichts zu feiern: "Das 0:1 zur Pause war noch das Beste, wir hatten keine einzige Torchance. Es hätte auch 0:4 stehen können. Die Reichenbacher spielten abgezockter und qualitativ besser." Trotzdem hätte nach der Pause das 1:1 fallen können, im Gegenzug setzte es per Elfmeter das 0:2. "Damit war die Moral dahin. Es setzte der Moment ein, in dem jeder merkt, es geht nichts mehr", schildert Köpping die Gefühlslage. Doch auch insgesamt gibt er zu, dass seine Jungs die Aufgabenstellung nicht umsetzen konnten. Deshalb fielen dann weitere Treffer für die gastgebenden Vogtländer, die als Siebente abschließen. Der VfB ist auf Platz 14 abgerutscht.

Tanne Thalheim - BSV Gelenau 7:3 (1:2): "Ab der 60. Minute habe ich runtergezählt, bis es endlich vorbei war." Die Laune beim BSV-Trainer Thomas Kersten ließ sich nicht aufhellen, obwohl seine Männer zur Pause 2:1 vorn lagen. "Mit dem Spielverlauf hatte das aber nichts zu tun. Gefühlt gab es 20:0 Ecken gegen uns, die Thalheimer hätten sechs oder sieben Tore schießen können", begründet es Kersten. Doch die Gastgeber verbummelten die Möglichkeiten, verstolperten sie, trafen das Aluminium oder schossen gar ganz vorbei. Dies änderte sich allerdings nach der Pause. "Da ist jeder Schuss reingegangen", so Thomas Kersten, der zwei Verletzte und einen 39-Jährigen auf der Wechselbank sitzen hatte. Deshalb musste sich auch der verletzte Messig bis eine Viertelstunde vor Ende durchquälen. "Nur bei Tanne habe ich Bock und Elan gesehen", so Kersten. Klar, wer in drei Minuten drei Treffer kassiert, dem vergeht nicht nur die Laune. Die Gelenauer steigen als Vorletzte ab. Thalheim wird als 12. ebenso runter müssen.

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