Achtelfinale ist Endstation für Neudorf

Die Fußballer des SVN sind aus dem Kreispokal ausgeschieden. Gegen den Erzgebirgsligisten aus Burkhardtsdorf verkaufte sich der Kreisligist teuer.

Neudorf.

Endstation Achtelfinale: Die Kreisliga-Fußballer des SV Neudorf sind aus dem Erzgebirgspokal ausgeschieden. Gegen den Erzgebirgsligisten aus Burkhardtsdorf unterlag der SVN am Sonntag auf eigenem Platz mit 0:2 (0:1).

Dass sich die Gäste der Gefährlichkeit der Neudorfer bewusst waren, zeigten sie vom Anpfiff an. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Gastgeber besser in die Partie und schafften es, das Geschehen ausgeglichener zu gestalten. Die besseren Möglichkeiten besaß trotzdem der Erzgebirgsligist, daher fiel die Führung für den FSV nicht unverdient: Domenique Klinksiek nutzte eine Konfusion in der Neudorfer Abwehr und netzte zur Führung für den Favoriten ein. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht mehr viel. "Im ersten Abschnitt sind wir nicht ins Spiel gekommen", so der Neudorfer Trainer Christian Steingräber. "Die Mannschaft ist zu schwerfällig aufgetreten und hat zu viele einfache Fehler gemacht."

In der Kabine schien er indes die richtigen Worte gefunden zu haben, denn von nun an zeigte sich der Kreisligist präsenter und schnürte die Gäste phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Doch weder Johannes Weighardt noch Ronny Schmiedel brachten den Ball im Tor unter. "Wir haben in der Pause umgestellt", sagte Steingräber nach der Partie. "Da haben wir Burkhardtsdorf das Leben schwer gemacht." Die Gäste hatten erst in der Schlussphase durch Konter die Chance, für die Entscheidung zu sorgen. Die fiel dann in der Nachspielzeit: Bei einer Ecke kam Torwart Jens Benedict mit nach vorne. Der Ball wurde jedoch geklärt und Niels Roscher musste nur noch zum 0:2 einschieben.

Die Enttäuschung bei den Gastgebern hielt sich in Grenzen. "Die Partie haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Aber Pokalspiele sind ein Bonus für uns", so Steingräber. Am Sonntag müssen die Neudorfer erneut ran, dann im Punktspiel beim Spitzenreiter in Affalter. In den Kreisligen stehen dann ab 15 Uhr vier weitere Spiele mit lokaler Beteiligung an.

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