Affalter könnte in die Röhre gucken

Fußball: 26 Herrenteams in der Aufstiegszone - Nur Zschopau steht sicher als Aufsteiger in die Erzgebirgsliga fest

Zöblitz.

Aktuell dürfen sich aufgrund der besonderen Lage 26 Herrenmannschaften aus dem Fußball-Kreisverband Erzgebirge mit dem Thema Aufstieg befassen. Dies geht aus einer Aufstellung von Jens Breidel, dem Geschäftsführer des Kreisverbandes, hervor.

Allerdings müssen die Aufsteiger einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören mindestens Platz 3 in der festgestellten Abschlusstabelle und eine fristgerechte Erklärung zum Aufstiegswillen bis 15. Juni. Der Kreisverband wiederum sorgt dafür, dass die maximale Staffelstärke von 16 Mannschaften in der Erzgebirgsliga und der Kreisliga nicht überschritten wird.

Grundlage ist die Quotientenregelung, nach der die Abschlussstände ermittelt wurden. "Zuerst gilt der erreichte Platz, erst danach der Quotient. Letzterer dann, wenn ein Aufsteiger staffelübergreifend zu ermitteln ist", so Breidel. Ein Beispiel: Die SG Borstendorf dürfte mit 220 Punkten aufsteigen, der FC Ehrenfriedersdorf liegt mit 227 Punkten dahinter. Grund: Borstendorf ist Erster der Staffel Ost, Ehrenfriedersdorf aber nur Dritter der Staffel Mitte. Ganz hart könnte es zudem den SV Affalter treffen, wenn "der Supergau" eintrete. Dies geschieht, wenn Stollberg freiwillig aus der Landesklasse absteigt, die aufstiegsberechtigten Erzgebirgsligisten aus Thalheim, Auerhammer und Sosa nicht in die Landesklasse hoch wollen und Schlusslicht Bermsgrün ein weiteres Jahr in der Erzgebirgsliga verbleiben möchte: Dann nämlich ist nur ein Platz für die 16er-Staffel frei. Den erhält im übergreifenden Vergleich der beiden Kreisligen Ost-Staffelsieger Zschopau durch seinen Quotienten von 253. West-Staffelsieger Affalter würde mit Quotient 242 in die Röhre gucken.

Welche Fälle aber genau eintreten werden, steht erst in etwa vier Wochen fest. Nämlich dann, wenn am 15. Juni die unwiderruflichen Meldungen der Vereine beim Kreisverband vorliegen. (mas)

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