Am heimischen Netz den Bann gebrochen

Die Volleyballer der SG Mauersberg haben ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Auch für die Damen des Vereins lief es am Wochenende gut, auch wenn der Faden kurz verloren ging.

Mauersberg.

Hinter MichaelEhrig liegt ein anstrengendes Wochenende, das bereits am Freitag mit einem Trainerlehrgang begann. Doch die Anstrengungen haben sich für den Volleyball-Coach der SG Mauersberg, der auch noch selbst aktiv ist, gelohnt. "Drei Spiele, zwei Siege - das ist schon in Ordnung", sagt der 40-Jährige, der am Samstag zunächst mit den Damen jubeln durfte.

Als Sachsenklasse-Absteiger galten die Mauersbergerinnen beim Bezirksliga-Vorletzten VSV Oelsnitz der Papierform nach von vornherein als Favorit. "Aber das ist ein junges Team mit einer guten Abwehr", sagt Ehrig über die Gastgeberinnen. Zwei Sätze lang hatte Oelsnitz dennoch wenig entgegenzusetzen. Und auch im dritten Spielabschnitt waren die SGM-Damen, die zuvor beim 25:21 und 25:19 kaum etwas hatten anbrennen lassen, auf einem guten Weg. Eine Auszeit brachte das Team trotz 13:9-Führung dann aber aus dem Konzept. "Das war ein Knackpunkt, ab da lief es nicht mehr", so der Trainer. Mit zehn Punkten in Folge schaffte Oelsnitz die Wende, gewann diesen Satz (28:26) und auch den nächsten (25:19). Erst der Tiebreak erwies sich für die SGM-Damen als Neuanfang. Nun spielten sie wieder über die Leistungsträgerinnen Uta Wätzig und Monique Ehrig. Die 6:3-Führung gab Sicherheit, sodass der Satz (15:8) und damit der 3:2-Sieg nach Hause gebracht wurden. Mit acht Punkten belegen die Mauersbergerinnen Rang 2.

Noch ohne jeden Zähler standen bis Sonntag die SGM-Männer da, doch im wichtigen Kellerduell gegen die SG Lichtenstein/Langenberg bewiesen Ehrig und Co. Nervenstärke. "Eigentlich war es gar kein überragendes Spiel von uns. Die Gäste haben sich einfach viele Fehler geleistet", gesteht der Spielertrainer. Dennoch sorgte das 25:19, 25:18 und 25:13 für große Freude, zumal Marcel Erge nach seiner Knieverletzung wieder mitwirken konnte. "Schon allein durch seine Größe ist er ein Faktor", sagt Ehrig über den 2,04-Meter-Hünen. Zugleich war der Sieg auch ein schönes Geburtstagsgeschenk für Thomas Fiedler, der dann im zweiten Spiel aber nicht mehr zur Verfügung stand. Für ihn rückte Michael Ehrig auf die Zuspielerposition. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass den Gästen aus Limbach-Oberfrohna einige "derbe Blocks" gelangen. Mauersberg hielt beim 19:25 und 22:25 dennoch ordentlich mit. Im dritten Satz (14:25) kam es nach dem 12:12 zu einem Einbruch, sodass das Ende dennoch einen faden Beigeschmack hat.

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