Andrang am Wildsberg lässt nach

Mit reichlich 150 Startern fiel die Resonanz beim diesjährigen Pobershauer Berglauf geringer aus als in den vergangenen Jahren. Dennoch klingt das Fazit der Veranstalter positiv.

Pobershau.

Konnten die Gastgeber des TSV 1872 Pobershau zuletzt stets mehr als 200 Teilnehmer zu ihrem Berglauf begrüßen, so sind bei der diesjährigen Auflage gerade mal 152 Sportler ins Ziel gekommen. "Es gab einfach zu viele parallele Veranstaltungen", sagt Mitorganisator Sten Reichel, der seine Bilanz nicht in erster Linie an der Starterzahl festmachen wollte: "Wichtig ist, dass es denjenigen, die dabei sind, Spaß macht." Und das sei am Samstag der Fall gewesen. "Das Wetter war optimal, und organisatorisch lief es sogar noch besser als im letzten Jahr", zeigt sich Reichel zufrieden.

Weil es 2015 zu Verzögerungen bei der Siegerehrung gekommen war, wurde das System verändert. "Es gab sogar einen Testlauf im Vorfeld", berichtet Reichel. Diesmal lagen alle Urkunden rechtzeitig parat. Die wichtigste davon ging an Stefan Seidel von der SG Adelsberg, der sich den Sieg über den 14,4 Kilometer langen Hauptlauf sicherte. Als einziger Läufer blieb er unter der Ein-Stunden-Marke (58:14 min) was ihm verdientermaßen den Berglauf- Pokal einbrachte. Zuvor hatte sich der M-20-Starter bereits den Sieg beim Bergsprint gesichert. Am ehesten konnte noch der Wolkensteiner André Wolf mithalten, der im Ziel mit 2:31 Minuten Rückstand auf dem zweiten Platz einkam. Im weiblichen Bereich gelang auch Claudia Schönherr das Double. Die Lokalmatadorin vom TSV 1872 Pobershau gewann nicht nur den Sprint, sondern auch den 9,7 Kilometer langen Wettbewerb der Damen. Mit ihrer Zeit von 42:26 Minuten hatte die W-30-Starterin fast sechs Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz.

Dank Christoph May blieb noch eine weitere der begehrten Trophäen in Pobershau. Der TSV-Senior, der über 9,7 Kilometer in 51:08 Minuten den Sieg in der M 70 erkämpfte erhielt den sogenannten Silberpokal, der für die beste Leistung im Ü-60-Bereich ausgeschrieben ist. Der Pobershauer Gunter Reichel und Walter May (SV 1870 Großolbersdorf) folgten in dieser Wertung auf den Rängen 8 und 10.

Im Nachwuchs gab es vor allem dank des ATSV Gebirge/Gelobtland einige gut besetzte Läufe. Zwar wollten es auf dem 300 Meter langen Bambini-Lauf nur fünf Kinder wissen. Dafür war beispielsweise die U 8 mit zwölf Mädchen stark besetzt. Ähnlich könnte es 2017 auch in anderen Altersklassen aussehen, denn die 20. Jubiläumsauflage des Berglaufes soll laut Reichel "ein echtes Highlight" werden.

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