Annaberger wollen keine Geschenke verteilen

Zum letzten Mal in diesem Jahr treten die beiden Handball-Teams des HCAB zuhause an. Trotz Nikolaus sollen die jeweiligen Kontrahenten mit leeren Taschen nach Hause fahren.

Annaberg-Buchholz.

Nikolaus hin, beschauliche Weihnachtszeit her: Die Handballteams des HC Annaberg-Buchholz haben nichts zu verschenken und wollen den letzten Heimspieltag des Jahres noch einmal zu einem Erfolg werden lassen.

Die Annaberger Männer (4./12:6) treffen in der Bezirksklasse mit Rotation Borstendorf (7./12:8) auf einen starken Aufsteiger. "Es ist das Überraschungsteam der Saison und hat schon einige Achtungserfolge erzielt", sagt Trainer Felix Schneider zum kommenden Gegner. "Trotzdem sind wir nicht gewillt, Geschenke zu verteilen." Um die zwei Punkte im Erzgebirge zu behalten, müsse seine Mannschaft weiter die Fehler minimieren und sicherer in ihren Aktionen werden, so der HCAB-Trainer. "In den vergangenen Partien war bei der Wurfquote und der eigentlich stabilen Abwehr noch viel Luft nach oben." Auch müssen die Spieler agiler in ihren Angriffsaktionen werden, wie Schneider sagt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er aber trotz aller Kritik zufrieden. "Das Team hat sich gut entwickelt und ist in der Liga angekommen", so Schneider. "Mit einem Erfolg gegen Borstendorf könnten wir sogar auf Rang 3 springen. Da gibt es wenig Grund zur Kritik." Ob er am Samstag ab 16 Uhr auf alle Spieler zurückgreifen kann, werde sich erst am Spieltag zeigen. "Einige der Jungs sind noch gesundheitlich angeschlagen."

Die Frauen des HCAB (7./10:9) treffen in einem Erzgebirgsderby zwei Stunden später auf die Verbandsliga-Reserve aus Zwönitz (5./10:9). Für die Kreisstädterinnen geht es darum, endlich die aktuelle Negativserie mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien zu beenden. "Die Gier nach einem Erfolg ist bei meiner Mannschaft groß", sagt Trainer Jan Strasdat. "Vor allem, weil es das letzte Spiel für uns in diesem Jahr ist. Wir wollen uns ordentlich in die Pause verabschieden." Das größte Manko sei zurzeit die Chancenverwertung, so der Coach der Annabergerinnen. "Die Möglichkeiten sind da, aber wir machen zu wenige Tore daraus." Wenn man in diesem Bereich besser werde, wäre ein Sieg gegen die Zwönitzerinnen, die sich zuletzt keine Blöße gegen die Kellerkinder aus Burgstädt und Oederan gaben, möglich sein.

Hoffnung macht Strasdat eine Entspannung mit Blick auf die Personalsituation. "Da sieht es deutlich besser aus als in der Vorwoche." Torjägerin Lucie Parthova befinde sich aktuell im Aufbautraining. Zumindest kommen aber einige Spielerinnen zurück, die bei der deftigen 21:30-Niederlage in Rochlitz angeschlagen waren.

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