Athletenehrung im Wintersportmuseum

Kleiner Rahmen, große Erfolge: Die Besten des Skiverbandes Sachsen sind im Wiesenthaler K3 belohnt worden. Darunter Talente aus dem Altkreis Aue-Schwarzenberg.

Oberwiesenthal.

Während einer Sportlerehrung des Sächsischen Skiverbandes (SVS) im Wiesenthaler K3 sind die Erfolgreichsten der vorigen Saison ausgezeichnet worden. Die meisten Ehrungen gingen dabei an Athleten, die aus dem Erzgebirge stammen beziehungsweise am Fichtelberg trainieren.

Die Jens-Weißflog-Nachwuchsförderpreise, die der dreimalige Olympiasieger persönlich übergab, gingen an Mia Savannah Korn (ASC Oberwiesenthal, Ski alpin), Charlotte Böhme (SV Stützengrün, Skilanglauf), Lia Böhme (SV Nordisch Alpine Zschopau, Skisprung), Johanna Lehnung (SV Pirna, Biathlon) und Luis Laukner (VSC Klingenthal, Nordische Kombination). "Diese Nachwuchsathleten, die hauptsächlich in den Wettbewerben des Schülercups der Altersklassen 13 bis 16 starten, erhielten aber nicht nur einen feuchten Händedruck, sondern auch wertvolle Tipps und zudem einen Scheck über 1000 Euro", wird in einem Eintrag auf der Internetseite des Sächsischen Skiverbands berichtet. Neben den Jüngeren gab es Auszeichnungen für die erfolgreichsten Junioren, die Preise der Skisport-Stiftung Sachsen erhielten. Jenny Nowak (SC Sohland, Nordische Kombination), Pia-Lilian Kübler (SV Nordisch Alpine Zschopau) und Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue, beide Skisprung) sowie Maxim Cervinka (Bertsdorfer SV, Skilanglauf) gehörten in dieser Kategorie zu den Geehrten. Der ASC Oberwiesenthal, der WSC Oberwiesenthal und der SSV Geyer bekamen überdies Würdigungen dafür, dass sie im Alpinski, Biathlon und in den Nordischen Skidisziplinen beispielhaft Wettkämpfe in der hiesigen Region organisieren. Die Ausrichtervereine und alle Kampfrichter- und Organisationsteams, die im Zuge der Junioren-Weltmeisterschaft 2020 in Oberwiesenthal involviert gewesen sind, wurden an diesem Abend mit dem Sonderpreis des Präsidiums des SVS geehrt. Unter den Talentstützpunkten des Jahres befinden sich der SSVGeyer im Skisprung sowie der WSV Johanngeorgenstadt in der Nordischen Kombination.

"Im Vergleich zu vorherigen Ehrungen musste 2020 ein geänderter und geschrumpfter Rahmen genügen. Durch das K3 wurde dies hervorragend umgesetzt und freudbringend gestaltet", lobte der SVS. Auch deshalb, weil die Teilnehmer im K3 die faszinierende Kombination aus Touristinformation, Wintersportmuseum und Bibliothek kennenlernen durften. Dennoch soll es nach der kommenden Saison wieder eine Präsentation der Besten im größeren Rahmen geben. (mit svs)

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