Auch beim Finale gibt es Lob für die umsichtigen Veranstalter

Knapp 100 Teilnehmer sind am Tag der deutschen Einheit beim Angelikalauf in Bockau gestartet. Mit dem Crosslauf endete die Serie um den diesjährigen Westerzgebirgscup.

Bockau.

Die unangenehme Feuchtigkeit hat den knapp 100 Startern nach dem Angelikalauf am Montag in Bockau in den Kleidern gesteckt. Die Kälte kroch bei den Aktiven nach dem Zieleinlauf sofort von unten nach oben. Doch die Teilnehmer dieses traditionsreichen Crosslaufs nahmen das schlechte Wetter gelassen. Der 16-jährige Joseph Breuer aus Johanngeorgenstadt beispielsweise fand es sogar gut: "Es war diesmal glücklicherweise nicht so heiß wie beim Lauf in Johanngeorgenstadt." Ihm sei ein bisschen Regen lieber als brütende Hitze. Der Wettkampf in Bockau war für ihn auch nicht die große Herausforderung: "Schwer ist der Lauf nicht, auch wenn er längere Anstiege hat." Doch im Vergleich zu den anderen Crossstrecken in der Serie um den Westerzgebirgscup sei die Bockauer Runde schon die anspruchsvollste.

Brigitte Beutner (51) vom Marathonverein Eibenstock empfindet das ebenso: "Es geht fast vier Kilometer immer nur bergauf." Vier der insgesamt fünf Rennen der Serie ist die Eibenstockerin mitgelaufen. Daher konnte sie die Organisation auch im Vergleich mit den anderen Ausrichtern gut einschätzen: "Sie war genauso gut wie bei allen anderen."

Die Fünf-Kilometer-Runde für die Frauen nahm auch Barbara Urban (53) aus Röthenbach in Angriff. Eine Chance auf eine vordere Platzierung in der Cupwertung hatte sie jedoch nicht: "Ich habe ja nur zwei Läufe mitgemacht." Urban empfindet neben dem langen Anstieg die abschüssigen Passagen ebenfalls als Herausforderung: "Auch die strengen an, strapazieren die Knie."

Obwohl Gabriele Silabetzschky-Vogel (59) von der WSG Wildenau kaum zum Trainieren kommt, ließ sie sich den Angelikalauf in Bockau nicht entgehen: "Ich bin zwar nicht so fit, aber für mich ist das der Traditionscross. Hier habe ich 1992 mit meinem Sohn Clemens angefangen." Seither ist sie fast jedes Jahr dabei. "Die Ferien reißen diesmal ganz schön rein. Auch von uns sind viele im Urlaub", so Silabetzschky-Vogel.

Trotzdem legte sich das Team des Bockauer Skivereins um Organisationschef Olaf Plänitz mächtig ins Zeug, sorgte für eine gute Ausschilderung und dafür, dass jeder Teilnehmer sofort nach dem Zieleinlauf mit warmem Tee versorgt wurde.

Philipp Linser (33) aus Beierfeld, der an einer Erkältung laborierte, nahm den Tee gern entgegen. "Weil ich ein bisschen erkältet bin, habe ich es heute etwas langsamer angehen lassen", so der Ausdauersportler vom Läuferbund Schwarzenberg. Linser zog den Hut vor der Leistung der Organisatoren: "Das sind ja fast alles kleine Vereine, die diese Läufe um den Westerzgebirgscup ausrichten. Es ist schon Wahnsinn, dass das bei allen - nicht nur hier in Bockau - immer alles so gut funktioniert."

www.bockauer-skiverein.de

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...