Auer Fans unterstützen Team bei schwerer Aufgabe in Oberfranken

Handball-Zweitligist EHV reist am Sonnabend zum HSC Coburg. Beim Tabellenzweiten gilt es, an den zuletzt guten Heimauftritt anzuknüpfen.

Aue.

Dass in dieser 2. Handball-Bundesliga grundsätzlich jeder jeden bezwingen kann, wiederholt Stephan Swat in der aktuellen Saison fast gebetsmühlenartig - ob als Warnung oder Ansporn für seine Mannschaft. Mit Blick auf die Auswärtspartie am morgigen Sonnabend jedoch sieht auch der Trainer des EHV Aue einen klaren Favoriten: den HSC Coburg, der derzeit Tabellenplatz 2 belegt und nach eigenen Angaben den Aufstieg anstrebt. Anpfiff in Oberfranken ist 19.30 Uhr.

"Die Coburger stehen zurecht so weit oben", sagt Stephan Swat. Trotzdem werde sein Team den Gastgebern einen packenden Kampf liefern. "Darauf können sich unsere Fans verlassen." Neben einem Bus, der dank eines Sponsors kurzfristig gesichert werden konnte, hofft Swat zusätzlich auf viele Alleinfahrer, die die 160 Kilometer nach Coburg im eigenen Auto auf sich nehmen. "Es ist ja diesmal nicht ganz so weit." Die Unterstützung der Fans sei wichtig - gleich gar bei einer starken Mannschaft wie jener des HSC. Einschüchtern lassen sich die Auer nicht. "Wir versuchen auf jeden Fall alles." Der Gegner verfüge über viele Stärken. "Sonst könnte er in dieser Liga auch nicht oben mitmischen", sagt Swat. Offensive und Defensive seien bestens aufgestellt. "Es gibt einen starken Rückraum, schnelle Außen und strahle aus diesem Grund eine hohe Kontergefahr aus." Denn Konter habe der HSC zuletzt häufig ausgespielt. "Da müssen wir aufpassen und aus Fehlern lernen. Unsere Wurfeffektivität war zuletzt nicht optimal", sagt Swat. Ladislav Brykner und Sebastian Naumann kurieren aktuell Blessuren aus. "Aber ich gehe davon aus, dass sie am Sonnabend wieder einsatzfähig sind."

Das Hinspiel verlor der EHV daheim 25:33. Aus den jüngsten vier Liga-Duellen ging Coburg viermal als Sieger hervor. Das alles muss nichts heißen, sagt Aues Kapitän Eric Meinhardt. "Vielleicht erwischen wir den HSC an einem schlechten Tag." Zuletzt unterlag der Zweite der drittplatzierten HSG Nordhorn-Lingen 21:29. "Im Spiel gegen uns geht es wieder bei Null los - für alle Beteiligten." Zudem seien beide Teams im dritten Spiel nach der Winterpause vielleicht noch nicht optimal in Tritt. "Wir können mit einem Remis und einem Heimsieg im Rücken auf jeden Fall relativ befreit aufspielen", so Meinhardt. Darin liege ein Vorteil. "Wir müssen das Spiel selbstbewusst angehen und einfach sehen, was geht."

Die Gastgeber bescheinigen dem EHV eine bislang gute Saison, wie dem Vorbericht zur Partie auf der Internetseite des HSC zu entnehmen ist. So erwarten die Coburger einen Gegner, der sich mit dem Saisonziel Klassenerhalt voll im Soll befindet - so hat der EHV als Tabellenzehnter sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wer die Partie live verfolgen will: Im Fanbus der Auer, der 15.30 Uhr an der Erzgebirgshalle Lößnitz abfährt, gibt es noch freie Plätze.

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