Auer Handballer wollen zum Auftakt Punkte mitnehmen

Der EHV sieht sich trotz des Pokalausscheidens für den Punktspielstart gut gerüstet. Gegen Dormagen will er es gleich zeigen.

Lößnitz.

Nach dem Aus im DHB-Pokal konzentrieren sich die Handballer des EHV Aue jetzt voll und ganz auf die Saison in der 2. Handball-Bundesliga. Dass es im Pokal gegen die Erstligisten, die Eulen Ludwigshafen, schwer wird etwas zu holen, damit hatten die Auer gerechnet und recht behalten - am Ende gab es ein 26:31 (10:15). Ab diesem Wochenende geht es in der Punktspielserie auf Augenhöhe weiter. Das Auftakt-Programm hat es in sich.

Der EHV Aue startet am Samstag auswärts gegen den TSV Bayer Dormagen, es folgen der HSC 2000 Coburg, die TuS Ferndorf und die SG BBM Bietigheim. Dormagen hat sich zur vergangenen Spielzeit punktuell verändert und greift neu an. Auch der EHV Aue setzt Akzente: Adrian Kammlodt, Gabriel De Santis und Julius Schroeder, die zum Team dazu gestoßen sind, haben sich gut eingefügt. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Julius Schroeder, der sich einen Bänderriss zugezogen hat. EHV-Trainer Stephan Swat hat das Pokalaus hinter sich gelassen und sagt: "Dormagen ist jetzt unsere Liga und da wollen wir ganz klar etwas holen." Seit Mitte der Woche laufen die gezielten Vorbereitungen auf diese Partie: "Dabei ist es um weitere Feinabstimmungen gegangen, ums Festigen der Abläufe und darum, in der Abwehr noch an Härte zuzulegen."

Der Coach ist sich sicher, dass die Saison kein Spaziergang wird: "In der Meisterschaft muss man von Spiel zu Spiel denken und überall versuchen, Punkte zu holen. Dormagen ist die erste Chance dazu." Anwurf im TSV Bayer Sportcenter in Dormagen ist Samstag, 19.30 Uhr. Co-Trainer Kirsten Weber bekräftigt die Aussage: "Eigentlich braucht man die ersten vier bis fünf Spiele, um sagen zu können, wo man steht. Doch das Ziel ist klar: wir fahren nach Dormagen, um zu punkten." Das Potenzial, etwas Zählbares mitzunehmen, sei da: "Ich habe bereits am Pokalwochenende gesehen, dass viele Dinge, die wir trainiert haben, im Spiel auch abgerufen werden. So haben wir uns Schritt für Schritt herangetastet und sind - so denke ich - gut vorbereitet auf Dormagen." Kirsten Weber geht davon aus, dass die Mannschaft bereits in Nordrhein-Westfalen übernachten wird, da bis Dormagen über 500 Kilometer zu fahren sind.

Keeper Erik Töpfer sagt: "Im Angriff hat man meiner Meinung nach gegen Ludwigshafen gute Ansätze bei uns erkennen können. Doch wo wir uns weiter festigen müssen, ist die Abwehr." In Dormagen wolle das Team das Beste rausholen. Zwei Punkte zum Auftakt wären eine gute Grundlage für die Saison. EHV-Manager Rüdiger Jurke ist guter Dinge: "Wir sind optimistisch, was die anstehenden Aufgaben angeht."

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