Auer hoffen auf einen großzügigen Nikolaus

Handball-Zweitligist EHV will bei Rimpar erfolgreich in den Dezember starten. Die SGN-Jugend muss ebenfalls auswärts ran. Die Männer der Reserve haben indes Heimvorteil.

Aue.

Der Favoritenschreck aus dem Erzgebirge geht auf Reisen: Nach ihrem umjubelten Heimsieg gegen Tusem Essen sind die Zweitliga-Handballer des EHV Aue an diesem Freitag beim DJK Rimpar nahe Würzburg gefordert. 20 Uhr ist Anpfiff - und die Gäste hoffen auf einen großzügigen Nikolaus.

Um sich diesen 6. Dezember am besten auf eigener Kraft zu versüßen, wollen die Auer den Schwung aus dem jüngsten Auftritt zuhause mitnehmen. "Wirklich eine schöne Sache. Aber das war vorige Woche - und jetzt geht es weiter", zeigt sich EHV-Trainer Stephan Swat gewohnt sachlich vorm Duell mit dem Tabellennachbarn. Rimpar belegt Platz 11 (14:14), die Erzgebirger indes sind Neunte (15:13). Swat erwartet erfolgshungrige Gastgeber. "Sie haben einen durchwachsenen November hinter sich und geben sicher alles, um daheim Zählbares zu erreichen." Das wiederum nimmt sich auch sein Team fest vor. "Am Selbstvertrauen kann es nicht liegen. Davon haben wir viel getankt, aber auch vier schwere Dezember-Aufgaben vor uns." Rimpar bilde den Auftakt. Es gelte, auch auswärts eigene Stärken wirkungsvoll aufs Parkett zu bringen. In Lübeck gelang Aue zuletzt immerhin ein Remis - so wie vorige Saison beim heutigen Gastgeber. "Ich erwarte erneut ein knappes Spiel. Aber prinzipiell haben wir gute Erinnerungen", so Swat. Brachte doch dieses 26:26 am 18. Mai in Rimpar den entscheidenden Punkt, um den Klassenerhalt sicherzustellen. "Ein Sieg wäre noch besser. Das muss unser Ziel sein." Die Statistik spricht für die Gäste. So gelangen dem EHV gegen den DJK bisher acht Siege und zwei Remis. Dem stehen fünf Niederlagen gegenüber.

Ebenfalls im Oberhaus sind die Talente der SG Nickelhütte gefordert. Innerhalb der Pokalrunde in der A-Jugend-Bundesliga müssen die Auer am 2. Spieltag am Sonnabend, 19.30 Uhr beim TSV Anderten ran. Nach der denkbar unglücklichen Auftaktniederlage gegen Großwallstadt erwartet SGN-Trainer Lennart Lingener in Hannover von seinem Team mehr Entschlossenheit und Verantwortung für den Ball, speziell von den Rückraumakteuren.

Die Auer Zweite genießt derweil am Sonntag ab 16.30 Uhr Heimrecht und empfängt in der mitteldeutschen Oberliga in der Lößnitzer Erzgebirgshalle den SV Oebisfelde. Zum Abschluss der Hinrunde bekommen es die Gastgeber als Elfte (10:14) mit dem Aufsteiger (12./8:16) zu tun. Bei den Anhaltinern stehen bisher zwei Auswärtssiegen vier knappe Niederlagen gegenüber. Die Erzgebirger indes wollen nach zuletzt 3:1 Zählern weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Grundstein dafür muss laut Trainer Michael Hilbig eine erneut sattelfeste 4:2-Abwehr in Zusammenarbeit mit einem guten Torhüterspiel sein. (mit kiw)

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