Auer kehren ohne Zähler heim

Sowohl die A-Jugend der SG Nickelhütte als auch die EHV-Reserve sind leer ausgegangen. Allein die Zwönitzer siegten knapp.

Aue/Zwönitz.

Erst in der Schlussphase haben die Nachwuchs-Handballer der SG Nickelhütte Aue einen möglichen Auswärtserfolg beim VfL Potsdam verpasst. Der Gastgeber nutzte seine Chancen zu diesem Zeitpunkt konsequenter. So verlor die SGN die Pokalpartie in der A-Jugend-Bundesliga mit 23:25 (11:11).

Dabei starteten die Gäste hoch konzentriert und führten nach acht Minuten auch durch den treffsicheren Leo Bauer, der das 5:2 erzielte. Die Brandenburger verkürzten auf 6:7, doch ein Doppelschlag durch Elias Bombelka und Nick Mehlhorn brachte das 9:6 aus Auer Sicht. Potsdam wurde stärker. Mit Gleichstand ging es in die Pause. Danach gelangen Rechtsaußen Bombelka drei Treffer zum 14:12, ehe sich eine ausgeglichene Partie entwickelte - vom 15:15 bis zum 22:22. In der Folge erwies sich der VfL als abgezockter.

Nach einem intensiv geführten Duell unterlag der EHV Aue II in der mitteldeutschen Oberliga beim Tabellendritten aus Pirna am Ende zu deutlich mit 23:28 (15:13). Bei den Gästen fehlten Marcel Schäfer und Jonathan Fischer wegen Krankheit. Das sollte sich in der Schlussphase bemerkbar machen. Zu Beginn präsentierte sich die Sieben von Trainer Michael Hilbig hellwach und führte 5:2 (12.). Im Angriff spielten die Auer geduldig, fanden in der stärksten Abwehr der Liga immer wieder Lücken. Die Zwei-Tore-Führung zur Pause gab der Tabellenachte nach Wiederbeginn jedoch zu schnell her - 15:17 (37.). Bis zum 19:21 durch Jonas Leubner blieben die Gäste auf Tuchfühlung. In doppelter Unterzahl gerieten sie aber ins Hintertreffen. Pirna führte 24:19. Trotz aller Anstrengungen gelang es speziell im Rückraum nicht mehr, in entscheidenden Momenten nochmals zu verkürzen.

Nach zuletzt zwei Unentschieden verbuchten die Sachsenliga-Männer des Zwönitzer HSV beim Schlusslicht, der HSG Neudorf/Döbeln, den ersten Sieg in diesem Jahr, allerdings denkbar knapp mit 26:25 (13:11). Dabei hatten die Gäste fünf Minuten vor Schluss noch 25:21 geführt. Döbeln stellte dann aber auf Manndeckung um und verkürzte gefährlich. Weil der finale Wurf der HSG - etwa zehn Sekunden vor Ultimo - am Fuß des Zwönitzer Keepers Michal Kerner landete, wurde es doch noch der verdiente Auswärtssieg. "Es war das erwartet zähe Spiel", so HSV-Coach Frank Riedel. (kiw/bral)


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