Auer sehen in Kompaktheit das Erfolgsrezept

Im DFB-Pokalwettbewerb empfangen die Kicker des FC Erzgebirge morgen den FSV Mainz. Der Erstligist aus Rheinland-Pfalz ist in der Favoritenrolle.

Aue.

Jan Hochscheidt weiß, wie Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue morgen Abend den FSV Mainz aus dem DFB-Pokalwettbewerb werfen kann: "Wieder so kompakt stehen wie zuletzt und keine Torchancen zulassen. Erstligisten bestrafen kleine Fehler schnell. Also müssen wir uns auf uns konzentrieren und unser Spiel machen."

Das bedeute aber nicht, sich nur irgendwie ins Elfmeterschießen zu mauern. "Wichtig ist, erst einmal kein Tor zu kriegen, denn einem Rückstand hinterherzulaufen, würde umso schwieriger. Unsere Chancen werden kommen, wir haben uns schließlich gut vorbereitet. Allerdings müssen wir auch eine davon nutzen", sagt Hochscheidt. Zudem kommen die Mainzer direkt aus der Vorbereitung, während die Auer schon zwei Pflichtspiele hinter sich haben. Das sieht FCE-Trainer Daniel Meyer ebenfalls als Besonderheit an, die seinem Team einen kleinen Vorteil verschaffen könnte.

FSV-Coach Sandro Schwarz rechnet mit einer hitzigen Atmosphäre. "Wir wissen auch, dass wir in der Favoritenrolle drin sind. Dem wollen wir mit der Leistung und dem Ergebnis gerecht werden." Schwarz beschreibt den FC Erzgebirge als "eine sehr kompakte und defensivstarke Mannschaft mit einer sehr guten Organisation in der Arbeit gegen den Ball. Uns wird die Aufgabe erwarten, dass wir viel Ballbesitz haben".

In der Partie in Aue, zu der rund 600 Mainzer Fans mitreisen werden, hütet Florian Müller das FSV-Tor. Ex-Nationalkeeper René Adler ist nach wie vor verletzt. Zudem hat der Trainer angekündigt, dass Verteidiger Moussa Niakhaté, der für acht Millionen Euro vom FC Metz kam, in der Startformation steht. Mit dem Kameruner Pierre Kunde - zuletzt von Atletico Madrid an den FC Granada ausgeliehen - und dem Franzosen Jean-Philippe Mateta - zuvor von Olympique Lyon an AC Le Havre ausgeliehen - sollten weitere für Mainzer Verhältnisse teure Neuzugänge gute Karten für einen Einsatz von Beginn an haben. Neben Adler fehlen Stürmer Emil Berggreen, Verteidiger Alexander Hack sowie die Mittelfeldspieler Danny Latza und Levin Öztunali. Sollte der angeschlagene Verteidiger Niko Bungert ausfallen, ist Stefan Bell Kapitän.

Das Duell im Erzgebirgsstadion beginnt 18.30 Uhr. (kjr/alsch)

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