Auer wollen Schwung aus dem Derby mitnehmen

Handball, 2. Bundesliga: EHV mit Auswärtsspiel beim TV Hüttenberg

Aue.

Es gilt nachzulegen. Die Gelegenheit ist günstig aus Sicht des EHV Aue. Der Handball-Zweitligist muss diesen Freitag, 19.30 Uhr beim TV Hüttenberg ran. Die verletzungsbedingt geschwächten Hessen hängen mit 5:11 Punkten als Drittletzte im Tabellenkeller fest. Dem wollen die Erzgebirger (14./6:10) möglichst fern bleiben - und den Schwung aus dem erfolgreichen Sachsenderby gegen Dresden nutzen, um auswärts weitere Zähler zu sammeln.

"Dazu müssen wir so konzentriert und schwungvoll auftreten wie zuletzt", sagt Aues Trainer Stephan Swat und warnt vor Leichtsinn in Hüttenberg. "Wir bekommen es mit einer traditionell sehr kampfstarken Mannschaft zu tun, die eine unangenehme und aggressive 3:2:1-Abwehr fährt", so Swat. Zudem verfügen die Gastgeber aus seiner Sicht über Routiniers, die ihre Mitspieler unter anderem am Kreis wirkungsvoll in Szene setzen. "Wir werden ein hohes Tempo gehen müssen." Entscheidend sei, in Ballbesitz zu kommen. "Nur dann haben wir eine Chance", so Swat, der von allen Leidenschaft und Kampfgeist fordert. Bisher lief es auf fremdem Parkett nicht rund. Außer beim Sieg gegen Aufsteiger Krefeld unterlag der EHV in Dormagen, Ferndorf und Konstanz. Mut gebe aber der Auftritt im Derby. "Dass Ladislav Brykner mit tollen Akzenten und Bengt Bornhorn als Motor im Angriff wieder zurück sind, ist sehr gut." Mehr als achtbar hatte sich gegen Dresden auch das junge Eigengewächs Nico Schneider (20) geschlagen. "Von ihm erwarte ich in Zukunft kontinuierlich eine solche Leistung, punktuell gelingt ihm das schon gut", so der Auer Coach, der vermutlich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Das wiederum steht bei den Gastgebern in den Sternen, die vorige Woche beim TuS N-Lübbecke mit 20:25 (10:12) unterlagen und Personalsorgen haben. Dennoch will Trainer Frederick Griesbach wieder zurück in die Erfolgsspur. "Wir werden uns trotz der Ausfälle etwas einfallen lassen. In diesem Spiel geht es weniger um die Taktik, sondern vielmehr um die Einstellung." Sein Heil sucht er in einer aggressiven Abwehr, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer geringen Fehlerquote. Es dürfte also ein heißer Tanz werden.

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