Auf Talente warten in Ungarn neue Übungsgegner

Ringen: Nachwuchs des FC Erzgebirge weilt bis Sonntag im Trainingslager

Tatabanya.

Die Nachwuchsringer des FC Erzgebirge Aue sind am Montag kaum im Trainingslager in Tatabanya angekommen gewesen und hatten ihre Zimmer für die Zeit bis Sonntag bezogen, da gab es bereits die erste Kraft- und Spieleinheit. Die war nötig, um Muskeln und Gelenke nach der gut neunstündigen Anreise zu lockern.

In Ungarn weilten die Auer mit dem Nachwuchs zuletzt 2014. Diesmal sind rund 20 Talente bis 16 Jahre und drei Betreuer dabei. "Wir haben uns bewusst wieder für Tatabanya entschieden, weil die Rahmenbedingungen sehr gut sind. Der Club hat einige erfolgreiche Ringer rausgebracht", sagt FCE-Nachwuchsleiter Sylvio Mehlhorn. Es gibt eine Ringerhalle mit mehreren Matten, einen Fußballplatz und weitere Sportanlagen. Die 15-jährige Gerda Barth ahnte, was auf sie zukommt: "Es wird anstrengend. Ich hoffe aber, wir haben auch Zeit, baden zu gehen." Tatsächlich ist ein Ausflug an den Balaton geplant und ebenso eine Tour nach Budapest.

Magnus Klippel ist 14 und ringt seit acht Jahren. Der Auer verspricht sich einiges vom Camp: "Vor allem werden wir in Ungarn andere Trainingspartner haben und schon deshalb einiges dazulernen." Und der 16-jährige Nash Gebhardt aus Bernsbach sagt: "Ich hoffe, wir machen Fortschritte in der Technik und lernen neue Griffe. In Ungarn haben sie auch eine andere Trainingsart." Was die Verständigung angeht, sorgen sich die Erzgebirger nicht. "Viele Ungarn sprechen gut Deutsch", erklärt Sylvio Mehlhorn. Das Trainingslager soll helfen, dass sich die jungen Leute weiterentwickeln. "In der Regel kennen sich unsere Talente untereinander in- und auswendig. Sie trainieren zusammen und fahren gemeinsam zu Meisterschaften. In Ungarn müssen sie sich auf andere Partner einstellen."

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