Auftakt beschert Bronze

Die Kraftsportler des FCE Aue befinden sich wieder im Wettkampfmodus. In der Sachsenliga warteten sie mit guten Leistungen auf. Andernorts herrscht vorerst nach wie vor nur Trainingsbetrieb.

Aue/Lauter.

Unter erschwerten Bedingungen sind die Kraftsportler des Freistaats in die Wettkampfsaison gestartet. Die Sachsenliga im Bankdrücken erlebte jetzt in Bad Lausick ihre erste Runde. Mit dabei aus hiesiger Sicht: ein Team des FC Erzgebirge Aue, das sich im Feld von sieben Mannschaften mit Rang 3 achtbar schlug.

Den Weg in die Kurstadt im Landkreis Leipzig nahmen neben den Veilchen auch Kraftsportler vom USV TU Dresden, vom Geringswalder HV, vom SV Grimma und von der SG Eibau auf sich, die sowohl ein Männer- als auch ein Frauenteam stellten. Hinzu kamen die Gastgeber des KSV Bad Lausick, die in Zeiten von Corona keine Mühen scheuten, um den Wettstreit trotz aller Auflagen auf die Beine zu stellen. "Durch Maßnahmen, wie sie derzeit verlangt werden, kommt der Breitensport wie unserer derzeit leider fast zum Erliegen", bedauerte auch das Auer Team. In der Sachsenliga zeige sich das deutlich. "Die Beteiligung war so gering wie noch nie."

Und dennoch: Die Auer durften sich über ein respektables Ergebnis freuen. Allen gelangen gültige Versuche. Lars Bretfeld drückte 200 Kilogramm, gefolgt von Mario Weigel mit 195 Kilogramm und Steve Vogel mit 190 Kilogramm. Vierter im Bunde war Norbert Scheibner, der am Ende 150 Kilogramm stemmte. In der Schlussrechnung bedeutete das 735 Zähler für die Erzgebirger, die sich damit hinter den Männern aus Eibau und den Gastgebern auf dem 3. Platz wiederfanden. Steve Vogel freute sich sogar über eine persönliche Bestleistung. Runde 2 der Sachsenliga ist für kommenden Sonnabend in Eibau angesetzt.

Auch da werden die Kraftsportler aus Lauter fehlen. "Wir verzichten heuer bewusst auf eine Teilnahme. Wir hätten ein Team zusammenwürfeln müssen", sagt Mike Otto. So gibt es einige Verletzte. "Auch waren viele an diesem Tag verhindert." Das Training laufe auf Hochtouren. "Wir haben Mitglieder gewonnen, darunter sogar Frauen." In Kürze soll sich zudem entscheiden, ob die Lauterer den traditionellen Erzgebirgspokal ausrichten. "Daran würden wir gern festhalten", so Otto. (sgey/ane)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.