Auftakt bildet auch das Finale

Geländesport: 286 Piloten auf dem Kurs in Amtsberg

Amtsberg.

Der erste und zugleich einzige Lauf der lizenzfreien Serie um den Sächsischen Offroad-Cup ist auf dem Kurs des MC Amtsberg am Samstag über die Bühne gegangen. "Eine verrückte ,Saison' mit sieben geplanten Veranstaltungen, die aber bis auf dieses 'Finale' alle abgesagt werden mussten", sagte Cheforganisator Daniel Greßler. 286 Piloten, von Freizeitsportlern bis zu Startern mit internationaler Erfahrung, waren auf der Strecke zwischen Gelenau und Weißbach dabei. Der Großteil stammte aus der Region.

Jeweils zehn Sekunden vor dem nacheinander erfolgten Start in den verschiedenen Klassen mussten die Piloten bei ruhendem Motor die Hände auf den Helm legen, dann erst geht's los. Auf der rund 20 Minuten dauernden Runde mit Hindernissen wie Baumstamm- und Steinfeld, Motocrosskurs oder Auf- und Abfahrten galt es, nach nur wenigen Metern ein Nadelöhr möglichst ohne Kollision zu meistern. Kein Problem für die Klassen mit überschaubarer Anzahl an Startern, doch in den zahlenmäßig deutlich höher besetzten Gruppen blieb Kontakt unter den Sportlern nicht aus.

Zweite wurden die Brüder Phillip (24) und Florian Görner (20). Davon waren die Drebacher überrascht: "Das hätten wir nie gedacht. Wir sind absolut happy." Unter den Zaungästen befanden sich bekannte Motorsportler aus der Region wie Karl-Heinz Richter oder Gunter Scheidhauer vom MC Mittleres Erzgebirge. "Die Niveauunterschiede in den verschiedenen Klassen sind natürlich erheblich. Aber das ist normal, wenn Sport- und Hobbyfahrer bei einer Veranstaltung antreten", so der 63-jährige Scheidhauer. (mh)

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